LGBT+ Business Forum:

Embracing LGBTI acceptance in CEE workplaces

Lesedauer: 5 Minuten

Das Unternehmen Pride Biz Austria gilt als erste Anlaufstelle Österreichs im Bereich der Förderung von LGBTI in Wirtschaft und Arbeitswelt.

In diesem Zusammenhang werden Veranstaltungen zur Awareness-Bildung und dem Erfahrungsaustausch organisiert. Ein solches ist das alljährliche LGBT+ Business Forum, das heuer am 1. Oktober von IBM initiiert und in der RBI abgehalten wurde.

Ein offener und verständnisvoller Umgang miteinander – sowohl im Arbeits- wie Privatleben – ist für Menschen in Österreich völlig normal. Für Personen der LGBTI Community hingegen ist ein solches Leben jedoch nicht immer gegeben – auch nicht in CEE. Dies legt nahe, warum Pride Biz Austria dieses Thema in den Fokus ihres diesjährigen LGBT+ Business Forums gestellt hat.

Die RBI hat sich dem Ziel der gelebten Inklusion in allen Bereichen schon lange verschrieben und macht dies auch öffentlich sichtbar, so zum Beispiel durch das Hissen der Regenbogenflagge vor dem Hauptgebäude in Wien im Zuge des Pride Month im Juni. Als international agierendes Unternehmen ist es der RBI ein besonders Anliegen das Bewusstsein für die Dimension sexuelle Orientierung auch in ihren Tochterunternehmen in CEE weiter voranzutreiben. In seinen Eröffnungsworten macht RBI CRO Hannes Mösenbacher deutlich, dass die RBI stolz auf ihre Kultur ist und eine Gruppe von Menschen – „Embrace“ – hat, die eng zusammenarbeiten, um das LGBTI-Thema zu einem Thema zu machen, sich des Themas von Herzen annehmen und es weiterentwickeln. Die RBI möchte, dass die Mitarbeitenden authentisch sind. Das erhöht die Produktivität, Loyalität und das Engagement. Dies wird vom gesamten Vorstand der RBI unterstützt.

Im Zuge der Veranstaltung wurden aktuelle Studien präsentiert, Best Practices vorgestellt und nicht zuletzt kamen direkt Betroffene aus der LGBTI Community zu Wort. Dadurch wird Awareness geschaffen und das Thema der Inklusion von LGBTI Personen im Arbeitsleben forciert.

Im Zuge der Keynote: A map and a guide for the ‘long way towards LGBTI equality’ stellt Miltos Pavlou (European Union Agency for Fundamental Rights) unmissverständlich klar, dass noch einiges zu tun ist, um gelebte Inklusion in allen Unternehmen zu ermöglichen. Denn, obwohl in einigen Ländern bereits namhafte Beispiele zur Verbesserung der Arbeitssituation für LGBTI Personen vorgewiesen werden können, hinken Gesetzgebung und vor allem das allgemeine Verständnis der Bevölkerung in anderen Ländern – teilweise auch in CEE – weiterhin hinterher bzw. wurden bereits erreichte Ziele durch verschiedene Gegebenheiten wieder zunichte gemacht.

Während Gesetze meist einen gewissen Rahmen zur Inklusion von LGBTI Personen vorschreiben und dies in internationalen Unternehmen auch gelebt wird, sieht die Wirklichkeit im privaten Umfeld der LGBTI Community in CEE sehr oft leider anders aus. Dieses Problem wird vor allem in den Reden der direkt Betroffenen adressiert. Denn diese reichen von emotionalen Beschimpfungen über offene Diskriminierung bei Vorstellungsgesprächen bis hin zu körperlichen Angriffen auf offener Straße.

Aus diesen genannten Gründen ist es so wichtig, dass es Personen gibt, die sich gegen solches Verhalten stark machen – sogenannte „Straight Allies“. Diese sind sich ihrer Aufgabe bewusst, die Inklusion von LGBTI Personen im Arbeitsleben zu erhöhen, berücksichtigen jedoch gleichzeitig die individuellen Gegebenheiten im betreffenden Land – sei es aufgrund von Gesetzen oder dem kulturellen Verständnis – und versuchen so ihren Kolleg*innen in der LGBTI Community aber auch Führungskräften hilfreiche Tipps im gemeinsamen Umgang zu geben.

Denn genau darum geht es: Alle Menschen sollten mit ihren Stärken und Schwächen gleichermaßen gefordert und gefördert werden – ungeachtet von sexueller Orientierung und anderen Eigenschaften.

Ein Kurzvideo, sowie den Mitschnitt der Präsentationen und die Whiteboards der Workstreams finden Sie hier (Results Corporate Strategy, Results Inclusive Leadership, Results (Straight) Allies).

Für weitere Fragen rund um das Thema LGBTI in der RBI stehen Ihnen Kolleg*innen unter embrace@rbinternational.com jederzeit zur Verfügung.

 
About the Author

Anita Lang

Anita Lang

Mag. Anita Lang arbeitet seit 2012 in RBI Group Sustainability Management und beschäftigt sich dort vor allem mit Nachhaltigkeitsberichterstattung und mitarbeiterrelevanten Themen. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre war sie in leitenden Positionen in der Unternehmenssteuerung, beispielsweise bei Pressel Versand Gmbh (Staples Inc.) tätig. Im Mittelpunkt stand dabei immer der Mensch und die bestmögliche Nutzung seiner Potenziale und Energien, auch für die Gemeinschaft sowie die verantwortungsvolle Unternehmensführung, die auch einen respektvollen Umgang mit der Natur beinhaltet. Kraft tankt sie gerne beim Wandern, meist in ihrer Wahlheimat Baden, oder beim Praktizieren von Urban Tribal Dance, Yoga oder Meditation.

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