Ökosozialer Klimakompass

Raus aus der Corona- und Klimakrise

Österreich und die ganze Welt sind gleichermaßen von Corona- und Klimakrise gebeutelt.

Wir sehen uns derzeit mit einem historischen Höchststand an Arbeitslosen und hohen wirtschaftlichen Verlusten konfrontiert. Gleichzeitig schreitet die andere globale Krise – der Klimawandel – trotz Corona-Pandemie unaufhörlich voran.

Deshalb müssen wir unsere Gemeinden für eine lebenswerte Zukunft wappnen. Genau dafür hat das Ökosoziale Forum ein Werkzeug entwickelt, um unsere Gemeinden erfolgreich klimafit zu machen: den Ökosozialen Klimakompass – für die Menschen in den Gemeinden, für unsere Umwelt, für unsere Wirtschaft.

In dem von der Regierung zugesagten 1 Mrd. Euro Corona-Hilfspaket für Gemeinden stehen 200 Mio. Euro für ökologische Maßnahmen zur Verfügung. Das ist ein erster Schritt, um sowohl die Corona-, als auch die Klimakrise in unseren Gemeinden zu finanzieren.

Dabei braucht das Rad nicht immer neu erfunden zu werden: Mit vorausschauender Planung kann es jeder Gemeinde gelingen, sich auf die Herausforderungen des Klimawandels einzustellen und vorzubereiten. Der Ökosoziale Klimakompass zeigt anhand konkreter Beispiele, wie innovative Projekte umgesetzt wurden – ganz nach dem Motto „Abschauen erlaubt – Nachmachen erwünscht!“

Die Gemeinde Ober-Grafendorf hat zum Beispiel nach zahlreichen Schäden durch Starkregen- und Hochwasserereignissen nach einem zukunftsfähigeren Straßen- und Abwassersystem gesucht. Mit den Ökostraßen ist die Gemeinde nun auf dem richtigen Weg. Das Lavanttal in Kärnten hat seine Wälder klimafit gemacht, um Hitze, Schädlingen und Trockenheit entgegenzuwirken. Für ein angenehmes, kühles Raumklima an heißen Tagen sorgt die Fassadenbegrünung am Rathaus in Weiz in der Steiermark.

Mehr klimafitte Gemeinden und deren Projekte zum Nachmachen finden Sie im Ökosozialen Klimakompass unter www.ökosozial.at kostenlos zum Download.

Wir machen Zukunft – machen Sie mit!

Der Ökosoziale Klimakompass wurde vom Ökosozialen Forum Österreich & Europa, mit freundlicher Unterstützung vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Gemeindebund, dem Umweltdachverband sowie weiteren Kooperationspartnern produziert.

 
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Hans Mayrhofer

Hans Mayrhofer

DI Hans Mayrhofer studierte Agrarökonomie an der BOKU Wien und startete seine Laufbahn als agrarpolitischer Referent im Niederösterreichischen Bauernbund. Anschließend managte er als Büroleiter das Rektorat an der Universität für Bodenkultur Wien und wechselte von dort im Sommer 2011 ins Büro von Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich. Seit Juli 2012 ist Mayrhofer im Ökosozialen Forum tätig, wo er unter anderem die Wintertagung, die größte agrarische Informations- und Diskussionsveranstaltung in Österreich, betreute. Seit 1. 1. 2014 ist Mayrhofer Generalsekretär des Ökosozialen Forums. An den Wochenenden kümmert er sich um seinen landwirtschaftlichen Betrieb im niederösterreichischen Lichtenegg. Seine Leidenschaft gilt darüber hinaus dem Reisen in ferne Länder..

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