Berichterstattung: Fokus auf das Wesentliche

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  • Die Nachhaltigkeitsstrategie der RZB-Gruppe legt ihre drei Gestaltungsrollen – als verantwortungsvoller Banker im Kerngeschäft, fairer Partner im Sinne der Stakeholder-Einbindung und als engagierter Unternehmensbürger fest und zugleich die daraus resultierenden zentralen Handlungsschwerpunkte.

Der kürzlich veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht 2015 gibt Auskunft über die verschiedenen Nachhaltigkeitsmaßnahmen, die im Berichtsjahr umgesetzt wurden. Erstmalig wurde die VALIDA als neues Verbundunternehmen in die Berichterstattung mitaufgenommen und ein Factsheet mit den wichtigsten Fakten des vergangenen Jahres erstellt.

Wesentlichkeit als Basis für den Bericht

Wesentlichkeitsanalyse Die Berichterstattung erfolgte erneut gemäß den Leitlinien der Global Reporting Initiative, einem international anerkannten Standard. Der Bericht wurde in der Option „Kern“ erstellt, weswegen die Berichtsinhalte nach dem Kriterium der Wesentlichkeit ausgewählt wurden. Dabei erfolgte die Auswahl der wesentlichen Themen unter Bezugnahme international legitimierter Kriterienkataloge und Nachhaltigkeitsstandards sowie der Rückmeldungen zu unseren Nachhaltigkeitsberichten und aus Dialogen mit einzelnen Stakeholdern. Für die Identifizierung relevant ist es, ob diese Themen gegenwärtig und künftig über Einfluss auf die Unternehmenstätigkeit verfügen, und ob die RZB-Gruppe in der Lage ist, diese direkt oder indirekt zu beeinflussen. Im nächsten Schritt wurden diese Themen priorisiert und die acht wesentlichsten Themenbereiche identifiziert. Diese bildeten die Grundlage für die Anfang 2016 online durchgeführte Stakeholder-Wesentlichkeitsbefragung.

Stakeholder Online-Befragung

Wesentlichkeitsmatrix2.915 interne und externe Stakeholder waren Anfang 2016 eingeladen, an der Online-Befragung „Wesentlichkeit im Fokus“ teilzunehmen und Themen hinsichtlich ihrer Wesentlichkeit zu bewerten. Für die Umfrage adressierten wir erstmals nicht nur österreichische, sondern auch Stakeholder aus den Netzwerkbanken (1.423 in Österreich und 1.492 in den Netzwerkbanken). Teilgenommen haben insgesamt 736 Stakeholder (entspricht einer Rücklaufquote von 25 Prozent), davon 366 aus Österreich und 370 aus den Ländern der Netzwerkbanken in CEE. Die Wesentlichkeitsanalyse zeigt nachfolgendes Bild der von unseren internen und externen Stakeholdern als am relevantesten wahrgenommenen Themen. Die Reihung erfolgte nach der Priorität der internen Stakeholder.

Die Ergebnisse der Umfrage wiederum lieferten die Grundlage zur Erstellung unserer Wesentlichkeitsmatrix: Bei der Interpretation der Matrix ist zu beachten, dass nur bereits als wesentlich identifizierte Themen abgefragt wurden. Die Bewertung zeigt somit auf, wie alle bedeutsamen Themen im Vergleich gewertet wurden. Diese acht Themen bilden die Basis für die nächsten Schritte im Nachhaltigkeitsmanagement.

Künstlerische Gestaltung

DSC_1697-korrSeit 2012 soll mit der grafischen Gestaltung des Nachhaltigkeitsberichts zugleich das Engagement der RZB-Gruppe in gesellschaftspolitischen, sozialen sowie kulturellen Belangen ausgedrückt werden. Die dramatische Flüchtlingssituation im Sommer 2015 gab den Anstoß, das gesellschaftliche Engagement der RZB und RBI durch ein umfassendes Corporate-Volunteering-Programm zu forcieren. Zu den angebotenen Projekten gehört das „Haus Roshan“, bei dem – gemeinsam mit der Caritas –  die Integration unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Österreich durch vielfältige Aktivitäten unterstützt wird. So fanden sich auch Kollegen, die in ihrer Freizeit Malen als Hobby pflegen, zu einer Kreativgruppe zusammen. Diese fertigte mit den Jugendlichen im Frühjahr 2016 in diversen Malworkshops die künstlerischen Kapitelseiten für den Bericht an.

Den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht, ebenso wie alle Themen rund um das Nachhaltigkeitsmanagement der RZB-Gruppe finden Sie auf der Homepage www.rzb.at/nachhaltigkeitsmanagement.

 
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About the Author

Andrea Sihn-Weber

Andrea Sihn-Weber

Mag. Andrea Sihn-Weber ist gebürtige Wienerin, studierte Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien und absolvierte eine Ausbildung zur zertifizierten CSR-Managerin. Seit 2012 leitet sie die Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement in der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG. Diese Aufgabe beinhaltet die Umsetzung aller nachhaltigkeitsrelevanten Maßnahmen für die RZB-Gruppe im In- und Ausland. Darüber hinaus ist sie Geschäftsführerin der Raiffeisen Klimaschutz-Initiative. Über diese Plattform werden unterschiedlichste Projekte im Bereich Klimaschutz, erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz umgesetzt. Davor war sie viele Jahre bei der Raiffeisen-Leasing tätig, wo sie als Marketing- und PR-Leiterin die erfolgreiche Positionierung des Unternehmens im Bereich der Ökoenergie und Elektromobilität verantwortete. Privat bereist sie seit vielen Jahren die Länder Südostasiens, wo sie von den Menschen, aber auch von Fauna und Flora begeistert ist.

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