Spendenaktion für Erdbeben-Opfer in Nepal

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  • Am 25. April und 12. Mai dieses Jahres wurde Nepal von schweren Erdbeben erschüttert. Nach Angaben der nepalesischen Regierung sind durch die Erdbeben mehr als 500.000 Häuser zerstört und rund 280.000 beschädigt worden. Insgesamt stieg die Zahl der Todesopfer auf 8.702 Personen, etwa 20.000 Menschen wurden verletzt. 2,8 Millionen Menschen sind Schätzungen der vor Ort tätigen Hilfsorganisationen zufolge auf humanitäre Hilfe angewiesen. Der Versorgung von 864.000 Menschen in schwer zugänglichen Regionen gilt das Hauptaugenmerk der Hilfsmannschaften.

Nothilfe des Caritasnetzwerkes vor Ort

Das internationale Caritas-Netzwerk konnte bisher bereits knapp 200.000 Menschen mit Nothilfegütern (Planen, Matten, Decken, Hygieneartikeln etc.) versorgen. Aufgrund des herannahenden Monsuns werden derzeit vor allem Wellbleche verteilt, damit sich die Menschen notdürftig ein Dach über dem Kopf errichten können.

Raiffeisen OÖ unterstützt mit Spendenaktion

Aufgrund der enormen Tragweite dieser Erdbebenkatastrophe hat die Raiffeisenbankengruppe OÖ gemeinsam mit der Caritas eine breit angelegte Spendenaktion initiiert. Insgesamt hat die Raiffeisenbankengruppe OÖ gemeinsam mit ihren Kunden und Mitarbeitern 200.000 Euro gesammelt, die nun von Generaldirektor Heinrich Schaller an Caritas-Direktor Franz Kehrer übergeben werden konnten. „Jetzt geht es darum, weiter effiziente und vor allem nachhaltige Hilfe für den Wiederaufbau zu leisten. Durch die Zusammenarbeit mit der Caritas für Menschen in Not ist gewährleistet, dass mit den Spenden rasch dort wirkungsvolle Hilfe geleistet wird, wo sie am dringendsten benötigt wird“, so Raiffeisenlandesbank OÖ-Generaldirektor Dr. Heinrich Schaller. „Die Opfer der Katastrophe in Nepal brauchen dringend weiterhin unsere Hilfe. Ich bin sehr dankbar, dass die Raiffeisenbankengruppe OÖ und ihre Kundinnen und Kunden großartige Hilfsbereitschaft beweisen und den Betroffenen damit auch zeigen, dass wir sie nicht im Stich lassen“, bedankte sich Caritas OÖ-Direktor Franz Kehrer.

 
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Florian Brunner

Florian Brunner

Mag. Florian Brunner begann 2008, nach dem Abschluss des Wirtschaftsinformatikstudiums, an der JKU Linz, in der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich zu arbeiten. Seit Mitte 2012 ist er für den Aufbau eines konzernweiten Nachhaltigkeitsmanagements verantwortlich. Bei ihren Aktivitäten sieht sich die Raiffeisenlandesbank OÖ auch den Werten ihres Begründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen verpflichtet, stellt daher das Wohl der Menschen in den Mittelpunkt und handelt auf Basis der Werte Solidarität, Subsidiarität und Nachhaltigkeit. Für Mag. Brunner darf im ganzheitlichen Nachhaltigkeitsprozess die ökonomische Dimension nicht in den Hintergrund treten. Nur durch eine Balance zwischen der ökologischen, der sozialen und der ökonomischen Dimension können die Themenbereiche Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility erfolgreich weiterentwickelt werden.

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