Ecosocial Entrepreneurs machen die Welt ein bisschen besser

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  • An alle Gründer: Warum nicht ökosoziales Start-up gründen? Nicht die großen Konzerne verändern die Welt. 98 Prozent der österreichischen Unternehmen sind schließlich keine multinationalen Konzerne, sondern KMUs. Es sind also die kleinen Betriebe und die Start-ups, die die Richtung vorgeben. Eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung wird von Gründerinnen und Gründern vorangetrieben, die wirtschaftlich, sozial und ökologisch tragfähige Unternehmen zum Ziel haben.

Viele stellen den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen in Frage, die auf sozialen Mehrwert und auf die Umwelt achten. Aber es ist kein Widerspruch. Es ist ein Unternehmensmodell, das zunehmend an Aufmerksamkeit gewinnt und eine echte Alternative für die Zukunft ist. Ecosocial Entrepreneurs schaffen den Spagat zwischen unternehmerischem Denken, sozialem Mehrwert und nachhaltigem Vorgehen. Sie haben in erster Linie nicht die Gewinnmaximierung zum Ziel, sondern hinter der Idee steht der Anspruch, ihrer Verantwortung gegenüber der nächsten Generation nachzukommen. Damit knüpfen sie an das Bild des „ehrbaren Kaufmanns“ an, der sich neben seiner unternehmerischen auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist.

Beispiele erfolgreicher eco social Startups gibt es viele. Andreas Miedaner (www.treeday.net) versucht etwa mit seinem Unternehmen aufzuzeigen, wie einfach ein nachhaltiger Lebensstil sein kann. TREEDAY ist ein soziales Netzwerk, das veranschaulicht, wie positiv sich einzelne Handlungen auf das Klima auswirken und was noch besser ist – wie unglaublich viel alle User gemeinsam erreichen. Darüber hinaus belohnt TREEDAY ökologisch verantwortungsvolles Verhalten und bietet eine Plattform für Konsumenten und Unternehmen, die Nachhaltigkeit in die Tat umsetzen.

 
About the Author

Hans Mayrhofer

Hans Mayrhofer

DI Hans Mayrhofer studierte Agrarökonomie an der BOKU Wien und startete seine Laufbahn als agrarpolitischer Referent im Niederösterreichischen Bauernbund. Anschließend managte er als Büroleiter das Rektorat an der Universität für Bodenkultur Wien und wechselte von dort im Sommer 2011 ins Büro von Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich. Seit Juli 2012 ist Mayrhofer im Ökosozialen Forum tätig, wo er unter anderem die Wintertagung, die größte agrarische Informations- und Diskussionsveranstaltung in Österreich, betreute. Seit 1. 1. 2014 ist Mayrhofer Generalsekretär des Ökosozialen Forums. An den Wochenenden kümmert er sich um seinen landwirtschaftlichen Betrieb im niederösterreichischen Lichtenegg. Seine Leidenschaft gilt darüber hinaus dem Reisen in ferne Länder..

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