Wetten dass… dieser Artikel in den österreichischen Massenmedien nicht aufgegriffen wird?

Austria map made of grass. High quality 3D illustration.Anlässlich des letzten Wetten Dass… der Geschichte, hier meine persönliche „Saalwette“. Mir wurde letzte Woche ein sehr interessanter Artikel zugespielt und ich gratuliere den Salzburger Nachrichten zum Mut für diese Veröffentlichung. Ich will nicht wissen, wie viel Anzeigenkunden sich da grad beschweren. Die Regierung, die VOEST, der Verbund, alle kriegen sie ihr Fett ab. Lustigerweise wird neben dem Artikel gerade die VOEST Werbung angezeigt in der wir quasi darauf hingewiesen werden, dass die Schwierigkeiten bei der Ölförderung (Wer noch nichts von Peak Oil gehört hat, sollte hier kurz weiterlesen) durch österreichisches Know-How gelöst werden.

 

„Österreich ist kein Öko-Vorreiter mehr“ wird keinen Medienrun auslösen

Dieser Artikel enthält komprimiert sehr brisante Fakten über die Versäumnisse der österreichischen Energiepolitik auf die auch ich hier schon mehrfach hingewiesen habe. Trotzdem wette ich, dass die Massenmedien darauf nicht aufspringen werden. Dazu muss man aber verstehen, wie viele Massenmedien des Landes mittlerweile funktionieren. Da die zugrundeliegende Arbeit vom BMVIT persönlich finanziert wurde, hoffe ich, dass zumindest regierungsintern die richtigen Schlüsse gezogen werden und Herrn Dr. Mandl nicht alle zukünftigen Aufträge gestrichen werden.

Warum werden diese Inhalte nicht aufgegriffen?

Wenn es nun jemand geben würde, der Interesse daran hätte, dass dieser Artikel auch im letzen Winkel der österreichischen Haushalte gelesen wird, dann würde nun ein Feuerwerk an Headlines passieren. Davon enthält dieser nämlich haufenweise und man könnte sie wunderschön und häppchenweise über viele Ausgaben verteilen und müsste nichtmal immer wieder was Neues erfinden, wie das bei manch anderen über Wochen ausgelutschte Themen der Fall ist. Das wird aber nicht passieren, weil keiner der derzeitigen Anzeigenkunden großes Interesse daran hat und die Redakteure offensichtlich auch nicht damit rechnen, dass die Leserzahlen mit dem Thema maßgeblich gesteigert werden können, obwohl ich da anderer Meinung bin. Die Menschen würden gern tiefgründiger informiert werden und nicht immer nur so oberflächlich. Ergo wird das ein kleiner unscheinbarer Lichtblick in der österreichischen Medienlandschaft bleiben.

Interviewfragen an Dr. Mandl einfach im Kommentarfeld posten

Nichtsdestotrotz hab ich vom Autor Dr. Christoph Mandl, Professor an der Uni Wien das Einverständnis bekommen, den Artikel auch hier zu veröffentlichen und werde auch ein Interview mit ihm machen. Dazu möchte ich aber die Power der Leserschaft nutzen und euch bitten, welche Fragen ihr ihm stellen würdet. Innerhalb des Artikels, werde ich ein paar Headlines platzieren. Diese sind übrigens zur freien Entnahme, falls doch noch jemand aufspringen möchte oder den Zug in Gang bringen will. Und hier der Originalartikel gespickt mit Headlines von mir und weiterführenden Links.

Österreichische Klimapolitik – Traum und Wirklichkeit

Copyright © 3. November 2014 von Christoph Mandl

Österreich war über viele Jahrzehnte Umwelt-Vorreiter. Der zügige Bau von Wasserkraftwerken be- scherte Österreich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Vorreiterrolle bei erneuerbaren Energien. Im 21. Jahrhundert ging diese Strahlkraft Österreichs indes verloren. In Sachen Klimaziel wurde aus dem Vorreiter Österreich ein Nachzügler. Österreich als klimapolitisches Vorbild existiert nur mehr in unseren Träumen. Die Wirklichkeit sieht anders aus.

So einprägsam der Begriff Klimapolitik auch sein mag, er führt in die Irre. Denn Klima entzieht sich jeder politischen Steuerung. Nur über Energiepolitik lässt sich das Zwei-Grad-Klimaziel erreichen. Gemeint ist damit, die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen. Ursache des schädlichen Klimawandels sind die enorm angestiegenen Treibhausgasemissionen, welche bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe, also Erdgas, Erdöl und Kohle entstehen. Um daher das Zwei-Grad-Klimaziel zu schaffen, müssen die weltweiten Treibhausgasemissionen und damit der Verbrauch von Erdgas, Erdöl und Kohle bis 2050 um mindes- tens 50 % sinken, in den Industrieländern um 80-95 %. Das ist die gewaltige Herausforderung, auch für Österreich. Energiepolitik und Energietechnologiepolitik sind der Schlüssel zum Erreichen dieses klimapolitischen Ziels.

Nichthandeln in Sachen Energiepolitik bedeutet 5-20% Verlust des globalen BIP

Im 2006 erschienenen, bahnbrechenden Stern-Report (Stern Review on the Economics of Climate Change) steht: „Die jährlichen Kosten des Klimawandels werden, wenn nicht gehandelt wird, dem Verlust von wenigstens 5 % des globalen Bruttoinlandsprodukts entsprechen. Die Schäden könnten auf 20 % oder mehr des erwarteten globalen Bruttoinlandsprodukts ansteigen. Hingegen werden die jährlichen Kosten für Maßnahmen zur Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration bei etwa 1 % des globalen Bruttoinlandsprodukts liegen, wenn jetzt begonnen wird, zu handeln.“

Seit 2002 war politischen Entscheidungsträgern klar, was zu tun ist

In Erkenntnis über die schädlichen klimatischen Wirkungen der Nutzung fossiler Brennstoffe wurde das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (Kyoto-Protokoll) 1997 beschlossen. Die Europäische Union setzte dies 2002 in verbindliches europäisches Recht um. Damit verpflichtete sich die EU, ihre gesamten Treibhausgasemissionen bis 2012 um 8 % unter den Wert des Jahres 1990 zu senken. Vereinbart wurden auch die sogenannten flexiblen Maßnahmen: Länder, welche ihre Emissionsreduktionsziele nicht erreichen, haben Emissionsreduktionseinheiten kostenpflichtig zu erwerben. Ab 2002 musste somit politischen wie wirtschaftlichen Entscheidungsträgern Österreichs klar gewesen sein, dass die Nutzung von Erdgas, Erdöl und Kohle in Europa rückläufig zu sein hat.

Seit 2007 war ein beschleunigter Rückgang fossiler Brennstoffe Pflichtprogramm

Eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 8 % reicht allerdings bei weitem nicht aus, den Klimawandel zu stoppen und damit Schaden von der Industriegesellschaft abzuwenden. Deshalb beschloss 2007 die Europäische Kommission den Europäischen Strategieplan für Energietechnologie (SET-Plan) mit dem bezeichnenden Titel „Der Weg zu einer kohlenstoffemissionsarmen Zukunft“. In diesem ist festgelegt: Bis 2020 die Verringerung der Treibhausgasemissionen um 20 % unter den Wert des Jahres 1990; bis 2050 Reduktion der Treibhausgasemissionen um 60-80 % des Wertes des Jahres 1990. Damit ist seit 2007 auch für Österreich vorgegeben, dass der Verbrauch an Erdgas, Erdöl und Kohle nicht nur unwiderruflich rückläufig zu sein hat sondern dass sich dieser Verbrauchsrückgang beschleunigen muss.

EU setzte sich trotz massiver Lobbyarbeit durch

Die Erkenntnisse des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) führten bei der Europäischen Kommission zur Einsicht, dass selbst die drastische Verringerung der Treibhausgasemissionen um 60-80 % bis 2050 nicht ausreicht, massive Schäden von uns allen abzuwenden. Daher legte die EU in ihrer 2012 beschlossenen Richtlinie zur Energieeffizienz fest, dass die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80-95 % gegenüber 1990 zu senken sind. Diese Richtlinie ist in nationales Recht umzusetzen und betrifft daher Österreich genauso wie alle anderen EU-Mitgliedsländer. Unser weitgehender Ausstieg aus Erdgas, Erdöl und Kohle in den nächsten 35 Jahren ist beschlossene Sache. Das couragierte Voranschreiten der Europäischen Kommission im Interesse des Wohlergehens der Bevölkerung Europas und der Welt kann gar nicht hoch genug gelobt werden, denn der (passive) Widerstand seitens Interessengruppen aber auch EU-Mitgliedstaaten ist massiv und Österreich gehört leider auch dazu.

2009 werden trotzdem noch 1030 fossile Millionen versenkt

Noch 2009 wird mit dem Bau des Gaskraftwerkes Mellach begonnen. Damit geht 2011 Österreichs größter Einzelemittent von Treibhausgasen in Betrieb. 2014 wird Mellach wegen Unwirtschaftlichkeit eingemottet. Die Kosten für Fehlinvestitionen der Verbund AG in Kraftwerke, welche fossile Brennstoffe verbrennen, belaufen sich gemäß einer Studie der Oxford University auf rund 1030 Millionen Euro. Damit ist die „Strom aus 100 % Wasserkraft“ Verbund AG europaweit der Stromerzeuger mit der dritthöchsten Wertminderung bei thermischen Kraftwerken.

2009 Start der privatwirtschaftlichen „Förderung von Ölheizungen“

Ebenfalls 2009 startet die österreichische Mineralölwirtschaft ihre sogenannte „Effizienz- und Klimaschutz-Initiative“, die den Umstieg von älteren auf neue Ölheizungen finanziell unterstützt. Zu diesem Zeitpunkt waren in den Ballungsgebieten Dänemarks, insbesondere im Zentrum Kopenhagens, die Neuanschaffungen von Ölheizungen bereits seit Jahren verboten und die Gebäude an Fernheizwerke angeschlossen, die ihrerseits nicht mehr mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.

An dieser Stelle eine kleine Anmerkung der Redaktion. Ich habe auf meinem anderen Blog einmal ausführlich über diese Kundenverwirrungsmaßnahme der Ölförderung geschrieben und 2012 auch erstmals im deutschsprachigen Raum darauf hingewiesen, wie Dänemark an die Sache herangeht. Ich kann also nur zustimmen, dass hier einiges schief läuft im Vergleich zu den Dänen.

Im kürzlich beschlossenen österreichischen Bundes-Energieeffizienzgesetz, welches die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Energieeffizienz ist, kommt eine Zielgröße für CO2 Emissionsreduktion erst gar nicht vor, der Begriff Treibhausgasemission wird nicht einmal erwähnt. In besagter EU-Richtlinie steht indes: „Die Gebäuderenovierungsquote muss erhöht werden, da der Gebäudebestand der Einzel- sektor mit dem größten Energieeinsparpotenzial ist. Außerdem sind Gebäude entscheidend dafür, dass das Ziel der Union, die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80-95 % gegenüber 1990 zu senken, erreicht wird.“ Ein damit auch nur annähernd vergleichbarer Passus findet sich im Bundes- Energieeffizienzgesetz nicht.

4% Mehremission statt 8% Reduktion – Trauriger letzter Platz unter den reichen Ländern

Die laxe Einstellung von Gesetzgeber und Managern gegenüber all den EU-Beschlüssen zeitigt ihre Konsequenzen: Österreich hat sein Emissionsreduktionsziel für 2012 eklatant verfehlt. Statt der vereinbarten Reduktion um 8 % hat Österreich tatsächlich um 4 % mehr im Vergleich zum Wert des Jahres 1990 emittiert! Damit ist Österreich das einzige aller reichen EU-Mitgliedsländer, das im Vergleich mit 1990 keine Senkung der Treibhausgasemissionen zustande gebracht hat, und somit in bester Gesellschaft mit Spanien, Portugal und Griechenland.

Treibhausgasemissionen 1990-2012 Österreich Schlusslicht Quelle: MLP: Dr. Christoph Mandl

Spitzenreiter schaffen 12-23% Reduktion der Treibhausgase

Zum Vergleich: Belgien hat seine Treibhausgasemissionen um 17 % unter den Wert des Jahres 1990 gesenkt, Finnland um 12 %, Schweden um 19 %, Dänemark und Deutschland um bewundernswerte 23 % und die EU insgesamt um 18 %. Auch Großbritannien senkte seine Treibhausgasemissionen um 22 %. Da erscheint die Ankündigung Österreichs, gegen die Subventionierung des geplanten britischen AKW Hinkley Point vor dem Europäischen Gerichtshof zu klagen, in einem anderen Licht. Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.

610 Millionen Euro für Ausgleichszahlungen – 1. Platz für Kosten/Kopf

Österreich hat mit seiner Energie- und damit Klimapolitik seine Glaubwürdigkeit als Umwelt- Vorreiter verspielt. Wir alle tragen die finanziellen Konsequenzen: Österreich musste um rund 610 Millionen Euro Emissionsreduktionseinheiten erwerben, weil es seine Emissionsreduktionsziele verfehlt hat. Das sind 72 Euro pro Kopf. In keinem Land der EU müssen die Steuerzahler mehr dafür aufwenden als wir. Diejenigen Länder, die neben Österreich noch am meisten dafür berappen müssen, sind Niederlande mit 365 Millionen Euro bzw. 22 Euro pro Kopf und Spanien mit 382 Millionen Euro bzw. 8 Euro pro Kopf.

Dänische Wirtschaft profitiert massivst von den eingeleiteten Maßnamen

Dänemark, Weltmeister in Sachen Emissionsreduktion, führt vor, wie es gehen kann: Seit 2013 ist die Installation von Öl-Heizkessel und Erdgas-Kessel in Neubauten verboten. Ab 2016 wird die Installation von neuen Öl-Heizkessel in bestehenden Gebäuden, wo Fernwärme oder Erdgas zur Verfügung stehen, verboten. Mit Fernwärme wird schon heute die Hälfte aller Gebäude Dänemarks beheizt.

Davon profitiert die dänische Wirtschaft enorm: Der Welt größter Anbieter von Windkraftwerken ist das dänische Unternehmen Vestas Wind Systems mit rund 15.000 Mitarbeitern, entstanden als Folge der Entscheidung der dänischen Regierung, aus fossilen Brennstoffen auszusteigen.

Es ist Zeit, der harten österreichischen Realität in Sachen Energie- und Klimapolitik ins Auge sehen.

Na Bumm. Das hat gesessen. Ich hoffe die Verantwortlichen fühlen sich angesprochen, wobei ich befürchte, dass genau hier das Problem liegt. Wer ist eigentlich dafür verantwortlich? Das ewige Hickhack zwischen Umwelt- und Wirtschaftsministerium wird das Problem nicht lösen. Aber vielleicht hilft dieser Reality-Check ja erstmal, dass „die Verantwortlichen“ die „Wir-sind-eh-supa-Tiraden“ einstellen und sich darauf konzentrieren endlich mal einen großen Wurf hinzulegen. Ein winziger Hoffnungsschimmer liegt ja erstmal im Energieeffizienzgesetz und die Infos zum Rechtsrahmen für die Energiewende und die Gerüchte rund um eine ökologische Steuerreform lässt auch hoffen, dass jetzt mal etwas in Gang kommt.

So, und nun seid ihr an der Reihe. Was soll ich Herrn Dr. Mandl im Interview fragen?

Bild: jorokm / photocase.com

 
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Cornelia Daniel

Cornelia Daniel

Cornelia Daniel ist österreichische Solarunternehmerin und passionierte Energiebloggerin. Nach dem Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien widmete sie sich als eine der wenigen Wirtschaftsabsolventen bereits im Jahr 2008 dem Thema Solarenergie. 2011 gründete sie die Solarberatung Dachgold mit Fokus auf die Beratung von Unternehmen welche in Photovoltaik oder Solarthermie investieren möchten. Ihr Spezialgebiet ist die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energieträger und in diesem Gebiet vor allem das Thema Gestehungskosten in all seinen Ausprägungen. 2014 initiierte sie gemeinsam mit dem Anlagenbauer 10hoch4 die Aktion Tausendundein Dach  mit dem Ziel 1001 Unternehmensdächer bis 2020 zu solarisieren. In diesem Zusammenhang hält sie laufend Vorträge über die Kosten und Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien und warum kein Weg an einer unternehmenseigenen Photovoltaikanlage vorbeiführt.

6 Comments

  1. Viele können sich einfach nicht daran erinnern, was wir heuer im Frühjahr zu lesen bekommen haben: Die Erde wird kälter – War das ein Fressen für die Redaktionen.

    Interpretiere ich das richtig? Zuhauf wurde Dein Artikel, liebe Cornelia, getwittert und geliket – sieht so heute Engagement in Umweltpolitik aus? Man liket und twittert und schon ist das Gewissen beruhigt.

    Vielleicht weil all die Öko NGOs und Öko Bewegungen von Voll…. geleitet werden, die einem nur noch Erbrechen entlocken wenn sie sich zu Wort melden, weil total inkompetent?

    Der Schwung ist vollkommen heraußen. Sind alle „Aktivisten“ nur noch nett und empfinden Umweltpolitik als Anlaufspur für die „richtige“ Politik um dann mit fetten Pensionen in die Hacklerregelung abzuschmieren?

  2. Ich bin auch einer der „alten Herren“ die Ihres Erachtens für diese Energiesituation verantwortlich sind!

    Aber trotzdem meine Feststellungen/Fragen für Sie an Hr. Mandl:
    Wie kann es bewerkstelligt werden, die Dienstwagenbesteuerung anders zu regeln d.h. ökologischer? (Dient speziell dem Nachdenkprozess für Politiker und Unternehmer!!)
    Alle Aufwendungen für Transporte voll dem Produkt zurechnen!
    Streichung des Pendlerpauschales!
    Warum werden keine Jahreskarten für öffentliche Verkehrsmittel anstelle der Pendlerpauschale sinnvoll steuerlich geregelt.
    Nur mehr E-Dienstwagen für Politiker im innerstädtischen Bereich.
    Keine Politiker in Aufsichträten der E-Wirtschaft.

    Veröffentlichung der Namen der Politiker und deren Lobbyisten die in Ausschüssen, Gremien für die Erstellung und das Inkrafttreten von energiewirtschaftlichen Gesetze zuständig sind („verantwortlich sind“- kann man ja in Österreich nicht mehr behaupten!!)
    Wer schreibt in Österreich überhaupt die Gesetze? Politisch Verantwortliche oder Lobbyisten?

    Alles Gute und liebe Grüße
    Günter Bauer

  3. Hallo Herr Bauer,

    es tut mir echt leid, dass sich da offensichtlich genau die falschen angesprochen gefühlt haben. (Warum ist das so??, war das so schwer das rauszulesen oder kennen viele einfach meinen Stil nicht??) Es ging um jene alten Herren wie Herrn Öl/Klimakommissar Canete und Konsorten und nicht um Leute wie Sie, die sich offensichtlich wirklich mit dem Thema beschäftigen, und wissen was los ist.

    Vielen Dank, dass Sie sich trotzdem die Zeit genommen haben, diese sehr guten Fragen zusammenzustellen. Ich hoffe, dass noch ein paar mehr dazukommen und ich sie dann Herrn Mandl stellen kann, bzw. vielleicht kann er sogar schon hier antworten.

  4. @fritz Die sozialen Interaktionen bedeuten nur, dass der Artikel von vielen gelesen und von einigen Leuten für gut befunden wurden, sodass sie dafür sorgen möchten, dass auch andere es lesen. Mit Gewissen beruhigen hat das noch nichts zu tun, aber Wissen ist ja wie wir wissen ein erster Schritt in die Handlung zu kommen. Wenn mehr Leute wissen, wie wenig in Österreich in den letzten Jahren passiert ist, erhöht sich auch der Druck für die Politik hier endlich mal in die Gänge zu kommen.

  5. Interessanter Beitrag, besonders der wo es um die Ölheizung geht. Danke auch für die Grafik über die Treibhausgase. Wissen Sie auf welcher Position Deutschland steht? Ich habe momentan ja noch eine Ölheizung und denke über neue Heizsysteme nach. Wobei ja Ölheizung sehr Effizient sind. Ich denke an eine Solaranlage mit Wärmepumpe. Was halten Sie von dieser Art der Heizung?

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