Strom an die Ukraine verschenken – warum nicht?

Immer wieder das selbe Theater zur Winterzeit:

Die Ukraine möchte gerne in die EU, kann sich aber Gas aus Russland nicht leisten, weil die freilich das Gas dann nicht zum Bruderkuss verkaufen.

Wir ersaufen in Strom! Überschüsse an allen Ecken und Enden. Denken wir weiter. Das wäre doch – oder?

Vorschlag:

Die Ukraine bekommt unseren Überschussstrom GESCHENKT, kommt billiger anstatt dass wir Atom und Kohle Strom zu negativen Preisen in das Netz drücken und damit die europäischen Erneuerbaren rausschmeißen.

Mit der Ukraine als Überschuss Energiekonsument für Strom könnte man einiges regeln – nicht?

Selbst wenn der Strom dort nur verheizt wird ist es noch immer besser als Gas nur zu verheizen. Gas ist schließlich ein Treibstoff. Fossile Treibstoffe können wir ad hoc nicht ersetzen. Ich würde ja schon glücklich sein, wenn wir nicht mehr fossil heizen würden. Welche Chancen sich da auftun! Auch für die Regelungstechnik, lieber Herr Kapsch – bitte – schneiden Sie sich doch nicht den Ast ab auf dem Sie sitzen! Herr Kapsch, die Energiewende ist Ihr Zukunftsgeschäft! Für diesen Hinweis sollten Sie mir eigentlich ein fettes Beraterhonorar zahlen!

Und wie könnte man der Ukraine damit helfen! Und wie wäre uns damit geholfen. Zur Strom Bedarfs- und Angebotsglättung ist nämlich der Ost / West Verbund dringend notwendig, weniger der Nord / Süd. Die Energiewende bedarf nämlich reichlicher Überkapaztät an Stromerzeugern damit Verbraucher zu jeder Zeit genügend versorgt werden können. Obwohl noch sehr viele Pumpspeicherkws gebaut werden können, der Ost / West Verbund muss her. Nur zur Klarstellung: Dabei fließt bei AC kein einziges Elektron von Österreich in die Ukraine – versteht das jeder?

Und wie könnte man Russland helfen! Liebe Gazprom, verkauft mit uns Home Fllling Erdgas Tankhubs. E-Autos gehen sich nicht überall aus. Dann könnten speziell im Sommer die Biogasbauern in das Gasnetz einspeisen und wir fahren mehr und mehr mit Biogas. Da sind Erträge möglich, die durch Biogas Nur-Verstromung im Sommer nie erreicht werden können.

Hat jemand was dagegen?

Und weil ich gerade am schimpfen bin: Verdammt noch mal Ihr Obergrüne! lasst ENDLICH e-car to go zu!!!

 
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Fritz Eder

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In das Weltgeschehen 1954, eingegriffen habe ich mich vom begnadeten Flug- und Schiffsmodellbauer, über Maschinenschlosser, nachgemachte HTL Maschinenbau, abgebrochenem Mathematikstudium zum Vertreter für Messgeräte aus den USA und GB, für Feinststaubpartikel in Flüssigkeiten und Gasen und für Pulvertechnologie, in Österreich, Deutschland Ungarn und dem ehemaligen Jugoslawien gewandelt. Die Erfahrungen die ich in meinem damaligen Job von Wien bis San Franzisco, speziell aber von Ostberlin bis Kiew, sind für mich von unschätzbaren Wert. 1995 schließlich, in meinem Stamm Café kam ich mit einem Herrn ins Gespräch, der meine Sicht der Dinge aufs Neue komplett verändert hat: Prof. Dr. August Raggam. Wohl ähnlich den Jüngern welche die Bergpredigt hörten, lies ich alles Bisherige liegen und stehen und bekehre seitdem meine Mitmenschen zu ökologischem Verhalten. Natürlich kommt mir meine „Interdisziplinarität“ sehr zu Gute. Auf diesem Weg durfte ich viele sensationelle Menschen kennen lernen und harre gespannt der Dinge, die sich aus diesem Blog ergeben.

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