Billige Energie und billige Rohstoffe schaffen Arbeitsplätze…

… im Bereich der Sozialhilfe.

Noch heute werden wir großteils von Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft geführt, deren Erfolgsrezepte, bzw. Ausbildungsinhalte aus Zeiten stammen, wo wir im Gegensatz zu heute:

  • halb so viele Menschen auf diesem Planten waren.
  • uns die, ich nenne es die Primärindustrie, mit genügend neuARTIGEN Produkten versorgen und so immer neue Arbeitsplätze schaffen konnte.

Inzwischen ist so manches passiert. Das Wichtigste:

1) Produktivitätszuwachs übertrifft das Wirtschaftswachstum. Auf diese Weise eliminiert die „Primärindustrie“ Rationalisierungsschritt für Rationalisierungsschritt die eigenen Kunden. Neue kann sie auf Grund mangelnder Kaufkraft der potentiellen Kunden nicht gewinnen.

2) Produkte sind allen Unkenrufen zum Trotz heute wesentlich langlebiger als früher. Ein 10 Jahre altes Auto in den 1970ern war eine Schrottkiste. Heute fahren wir Autos ohne weiteres über 400.000km, in den 70ern völlig unvorstellbar. Wir fliegen zuweilen in Flugzeugen älter als 25 Jahre die dennoch tadellos funktionieren. Straßenbahnen über 40 fahren täglich ohne Probleme und es fällt gar nicht so auf dass sie schon so alt sind. Mein Kühlschrank ist älter als 10, ebenso der Geschirrspüler. Mein Handy ist gut 8 (ein Trick: Akku nie ganz aufladen), mein Rennrad über 20,…

3) Es gibt keine wirklich „neuen“ Produkte der Primärindustrie. Die neue Elektronik schafft sogar viele Produkte ab. Früher hatte ich: Radio, HIFI Verstärker, Plattenspieler, Kassettendeck, Walkman, Photoapparat, Diaprojektor, Filmkamera , Filmprojektor, Fernseher, Videorecorder, Taschenrechner, Taschenlampe, Filofax, Straßenkarten, Stadtpläne, hatte sogar einen Kompass,vieles ging hin und wieder zur Reparatur, – heute macht das alles mehr oder weniger Eins, das hab ich in der Hosentasche und wird praktisch nicht kaputt.

Wie sieht die Lösung aus? Wird ein großer Teil von uns Künstler, oder gründen wir neue Religionen? Löst das nachhaltig die Energie-, Rohstoff-, und Nahrungsversorgung? Und vor allem schafft es neue Jobs – viel mehr als wir uns jetzt vorstellen? Schließlich werden wir viel mehr Menschen, mindestens 1.000.000* die Einkommen benötigen.

  • Wir werden Künstler?

     

  • Ohne eine neue Art von Imperialismus wird es meiner Ansicht nach nicht gehen.  Ein Imperialismus zu Gunsten unserer sich auf Nachhaltigkeit einstellende Wirtschaft können wir Arbeitsbedingungen in Fernost nicht akzeptieren. In dieser Verantwortung sind Dumpingproduktionen zum Aufgeben zu zwingen. Es sollte uns mit Stolz erfüllen lokale Produkte zu forcieren – eine neue Partnerschaft zwischen Konsumenten und Produzenten fürs Gemeinwohl. Ich muss es lernen zuzulassen dass, will ich wohlhabend sein, mein Nachbar reich sein darf.

Dank an die OPEC ?!

Wir sollten uns ein Beispiel an der OPEC nehmen. Generell sind wir der OPEC, dass möchte ich hier AUSDRÜCKLICH betonen, zu allergrößtem Dank verpflichtet! Ohne OPEC hätten wir keine Biomasseheizungen, keine Solaranlagen,kaum Wärmedämmung, Wärmerückgewinnung, …, soviel wie die OPEC für die Entwicklung der Nachhaltigkeit und neue Jobs getan hat ist mit nichts und niemand vergleichbar. Daher möchte ich hier den Malzer Sepp aufrufen: Der Generalsekräter der OPEC wird ÖKOLOGIERAT!

Erst das teure Öl hat völlig neue Wirtschaftszweige entstehen lassen. Wir sollten den Erdölförderern noch höhere Preise zugestehen, damit wir noch mehr Arbeitsplätze schaffen können. Eine Al Kaida die das Öl verbilligen würde wäre die furchtbarste Terrororganisation ever.

Sollte es dennoch passieren müsste der Staat sofort regulierend – mit höheren Steuern auf nicht erneuernde Energien und Rohstoffe – antworten. Der Reichtum der OPEC schafft uns Wohlstand. Je reicher die OPEC wird, um so besser geht es uns. Schließlich machen die BürgerInnen in den OPEC Staaten (Produkte) und bei uns (Zellammsee, Kärntnerstraße,…) viel von Ihrem Geld zu unserem Einkommen. Ich hoffe auf steigende Energiepreise damit bei geringerer Ölförderung mehr verdient wird, damit dieses Spiel noch lange funktioniert. Der West – Östliche Divan moderner Prägung

So zwingt uns die OPEC zum denken, ja, sie zwingt uns regelrecht in den Wohlstand. Genau so müssen wir mit Produktionen aus Fernost verfahren. In diesem Fall müssen WIR die dort zwingen, dass sie ihre Preise erhöhen! Beispiel wäre: Angleichungszölle an hiesiges Sozial- , Umwelt- und Lohnniveau.

Der Weltbevölkerungszuwachs beträgt untersten Annahmen entsprechend MINDESTENS 1.000.000. PRO WAS? Jahr? Monat? Woche?

WOCHE! Führt Euch diese Zahl vor Augen! Wer da noch glaubt mit altbackenen Antworten aus dem vorigen Jahrtausend zu reüssieren sollte sich die Textzeile der Who – my generation – hope to die before get old – (old im Kopf) zu Herzen nehmen.

 
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Fritz Eder

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In das Weltgeschehen 1954, eingegriffen habe ich mich vom begnadeten Flug- und Schiffsmodellbauer, über Maschinenschlosser, nachgemachte HTL Maschinenbau, abgebrochenem Mathematikstudium zum Vertreter für Messgeräte aus den USA und GB, für Feinststaubpartikel in Flüssigkeiten und Gasen und für Pulvertechnologie, in Österreich, Deutschland Ungarn und dem ehemaligen Jugoslawien gewandelt. Die Erfahrungen die ich in meinem damaligen Job von Wien bis San Franzisco, speziell aber von Ostberlin bis Kiew, sind für mich von unschätzbaren Wert. 1995 schließlich, in meinem Stamm Café kam ich mit einem Herrn ins Gespräch, der meine Sicht der Dinge aufs Neue komplett verändert hat: Prof. Dr. August Raggam. Wohl ähnlich den Jüngern welche die Bergpredigt hörten, lies ich alles Bisherige liegen und stehen und bekehre seitdem meine Mitmenschen zu ökologischem Verhalten. Natürlich kommt mir meine „Interdisziplinarität“ sehr zu Gute. Auf diesem Weg durfte ich viele sensationelle Menschen kennen lernen und harre gespannt der Dinge, die sich aus diesem Blog ergeben.

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