ÖAMTC Expertenforum:individuelle Mobilität der Zukunft

Beim gestrigen Expertenforum des ÖAMTC und der TU Wien ging es um die motorisierte individuelle Mobilität der Zukunft- Ökologisch und Ökonomisch.

Frage war, wie die Technik in Zukunft zum CO² Einsparungsziel beitragen kann. Die Lösungsansätze der Autohersteller können unterschiedlicher nicht sein.

Die einen sehen noch sehr großes Einsparungspotenzial bei den herkömmlichen Verbrennungsmotoren oder dem Einsatz von Biotreibstoffen der 2. Generation, andere setzen sehr konsequent auf die E Mobility als Lösungsansatz der Zukunft.

Dabei ist die Hybridtechnik eigentlich überraschend oft vertreten. Der reine E Antrieb wird eher für die urbane Mobilität auf der Kurzstrecke gesehen.

Für die Langstrecke wird entweder Hybrid ( Plug In Technik) Range Extender und zu meiner Überraschung wieder die Brennstoffzelle mit Wasserstoff gesehen. So wie ichs verstanden habe ist diese Technik das Endziel von Benz . ( Im Übrigen auch von Audi).

Jedenfalls , die meisten Hersteller setzen in irgendeiner Art und Weise auf E Antrieb, mit und ohne Kombination. Klar ist aber auch herausgekommen, der konventionelle Verbrennungsmotor wird uns noch eine Zeit lang begleiten, er wird aber ( hoffentlich) noch viel effizienter.

Herausgekommen ist aber auch, dass man beim PKW schon schön langsam Licht am Ende des Klimatunnels sieht, der individuelle Transportverkehr aber noch weitgehend ungelöst sein Dasein fristet.

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Reinhard Würger

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Im Jahr 1999 hat Mag. Reinhard Würger das Thema Ökoenergie, zuerst im Immobilien- und Ökoenergiebereich und anschließend im KFZ- und Fuhrparkmanagement ins Rollen gebracht. Seit 2004 ist er Bereichsleiter für den Bereich Mobilien- , KFZ-Leasing sowie Elektromobilität und ist maßgeblich für die Umstellung des Raiffeisen-Leasing Fuhrparks auf Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen (Hybrid, Pflanzenöl, Erdgas und Ethanol) verantwortlich. Im Rahmen seiner Tätigkeit in der Raiffeisen-Leasing hat er das Netzwerk Auto & Umwelt mit dem ÖAMTC initiiert und arbeitet federführend bei der Raiffeisen-Klimaschutzinitiative im Arbeitskreis Verkehr und Treibstoffe mit. Im Rahmen der Elektromobilität unterstützt und berät er mehrere Modellregionen der Elektromobilität sowie regionale Mobilitätsprojekte.

3 Comments

  1. Wenn wir von der ökologischen und ökonomischen Zukunft der individuellen Mobilität sprechen, sollte auch das Thema Echtzeit Mitfahrgelegenheiten ein Thema sein.

    „Um in Zukunft mobil zu bleiben, müssen wir umdenken. Und zwar grundlegend“ ehem. Bundespräsident Horst Köhler (Jan 2010)

  2. Ich denke, bei Fahrgemeinschaften von Pendlern funktioniert die optimiertere Nutzung von Autos – bescheiden aber doch-schon ganz gut. Zumindest habe ich diesen Eindruck, wenn ich bei diversen Parkplätzen entlang der Autobahnauffahrten in NÖ vorbeifahre. Die sind meistens voll , was für mich doch auf rege Fahrgemeinschaften schließen läßt.
    Ein ähnliches Konzept im Rahmen der betrieblichen Mobilität haben wir in der Modellregion Eisenstadt vor.
    Idee ist, daß Unternehmen, die ein E Auto leasen und unter Tags im Einsatz haben, dieses mehreren! Mitarbeitern , die täglich pendeln, für die An – und Heimfahrten gegen Entgelt zur Verfügung stellen.
    So könnten die Autos mehrfach und optimaler ökologisch genutzt werden und für jeden Nutzer billiger zur Verfügung stehen.Weiters kann natürlich durch die Bildung von Fahrgemeinschaften unter Kollegen das Verkehrtsaufkommen massiv reduziert werden.
    Ich denke, bei einer Initiative rund um das betriebliche Mobilitätsmanagement herum, könnten die Chancen auf Nutzung gar nicht so schlecht sein.

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