Mit erneuerbaren Energien sparen! Geht sich das aus?

 

Daß man mit erneuerbaren Energien auch Geld fürs eigene Börsel sparen kann hört man gerade für den Energiebedarf von Haushalten des Öfteren. Bisher hat mir aber noch nie jemand sagen können, welche Kosten bei welcher Heizungsart so im Durchschnitt anfallen bzw welches Heizsystem wie günstig/teuer ist.

Dem hilft eine Studie der Agentur für erneuerbare Energien in Deutschland jetzt ab. Ein Vergleich der Heizkosten bei einem bestehenden Altbau bei 150 kwh /m² a zeigt die Grafik

dok2.doc

Nicht berücksichtigt sind dabei die Anschaffungskosten des Heizsystems. Aber als Faustformel kann man bei einem Abzinsungsfaktor von 6%pa annehmen, dass sich pro € 100.- jährlicher Heizkostenersparnis Mehrkosten für die Anschaffung von alternativen Heizsystemen von rd  € 1.000.- amortisieren lassen. Da ist allerdings noch nicht  die erwartete Kostensteigerung von fossilen Brennstoffen eingerechnet.

Aber eines muß man auch klar erkennen: die thermische Sanierung von älteren Gebäuden bringt am Meisten. (http://www.wohnnet.at/thermische-sanierung.htm)

Bei meinem Haus zB spare ich mir rd 40% der Heizkosten jährlich gegenüber dem Ursprungszustand. Jetzt schau ichs mir mal noch mit einer Wärmebildkamera an. Mal schauen welche Lücken da noch sichtbar werden.

Aber auch aus diesem Grund halte ich die angekündigte verstärkte Förderung der thermischen Sanierung in Österreich für einen richtigen Schritt.

Wenns so kommt wies klingt!

Die gesamte Studie der Agentur für erneuerbare Energien :

http://www.unendlich-viel-energie.de/de/waerme/detailansicht/article/6/studie-haushalte-koen

 
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Reinhard Würger

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Im Jahr 1999 hat Mag. Reinhard Würger das Thema Ökoenergie, zuerst im Immobilien- und Ökoenergiebereich und anschließend im KFZ- und Fuhrparkmanagement ins Rollen gebracht. Seit 2004 ist er Bereichsleiter für den Bereich Mobilien- , KFZ-Leasing sowie Elektromobilität und ist maßgeblich für die Umstellung des Raiffeisen-Leasing Fuhrparks auf Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen (Hybrid, Pflanzenöl, Erdgas und Ethanol) verantwortlich. Im Rahmen seiner Tätigkeit in der Raiffeisen-Leasing hat er das Netzwerk Auto & Umwelt mit dem ÖAMTC initiiert und arbeitet federführend bei der Raiffeisen-Klimaschutzinitiative im Arbeitskreis Verkehr und Treibstoffe mit. Im Rahmen der Elektromobilität unterstützt und berät er mehrere Modellregionen der Elektromobilität sowie regionale Mobilitätsprojekte.

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