Ein Wochenende mit dem TH!NK City – Tag 2

Entgegen der ursprünglichen Pläne war heute der THINK hauptsächlich an der Steckdose. Das Ladegerät zeigte bei mir bei verschiedenen Steckdosen immer einen Fehler an, sodass ich befürchtete, selbiges unbeabsichtigt zerstört zu haben.

Die Rettung nahte in Form eines netten Mitarbeiters von Raiffeisen-Leasing, der kurzerhand das Ladegerät des zweiten THINK organisierte und mir ins Burgenland brachte. Wir steckten dieses voller Erwartung an die Steckdose: Ebenfalls POWER FAULT. Nun war ich ratlos – irgendwas stimmt mit meinem Strom nicht.

Also gingen wir zum Nachbarn und steckten dort an: Normales Verhalten. Um dem Auto wieder genug Energie zuzuführen, dass es den Rückweg nach Wien schafft, hängte dann dort das Auto für den restlichen Tag.

Jetzt möchte ich nur mehr feststellen, was die Ursache für dieses Verhalten bei meinen Steckdosen ist: Die Spannung ist korrekt, gut 230 Volt. Die maximal verfügbare Stromstärke könnte das Ladegerät nur feststellen, indem es den Strom so lange erhöht, bis die Sicherung fällt – das war bei mir nicht der Fall. Bleibt mir als einzige Idee, dass das Ladegerät die Schutzerde überprüft. Möglicher Grund für die Verweigerung des Ladevorgang: Das Haus verfügt über keine Nullung und hat daher eine messbare Spannung zwischen PE und N, ca. 2 Volt Wechselspannung konnte ich messen. Nullung ist erst seit 1998 vorgeschrieben, das Haus wurde 10 Jahre davor gebaut.

Ich wäre jedenfalls nicht davon ausgegangen, dass das Ladegerät dermassen kleinlich ist. Leider gibt es keine technischen Informationen, die die Grenzen verraten, in denen das Gerät sein OK gibt. Jedenfalls sollten potenzielle Käufer einen Test machen, bevor sie sich das Auto anschaffen, damit es ihnen nicht so geht wie mir.

 
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Franz Knipp

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In Wien geboren, im Burgenland aufgewachsen entwickelt Franz Knipp schon sehr früh ein Interesse an Elektrotechnik und Elektronik. Das mündet in die Ausbildung an der HTL für Maschinenbau-Flugtechnik und später dem Studium der Elektrotechnik an der TU Wien. Seit 10 Jahren ist er in einem Wiener Unternehmen im Bereich Internetanwendungen tätig. Inzwischen mit seiner Familie im Burgenland wohnhaft, wird das Thema Mobilität möglichst mehrdimensional betrieben: Der Weg zur Arbeit wird mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigt, in der Freizeit betrachtet der Privatpilot Österreich aus der Vogelperspektive. Wege im Ort werden zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt. http://franz.knipp.org http://www.facebook.com/knipp http://twitter.com/fknipp

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