Geht uns der Phosphor aus?

Lesedauer: 2 Minuten

Na und?

Habe ich mich im Urlaub gefragt, als ich einen entsprechenden Artikel im Magazin P.M.zu lesen begonnen habe.

Dann verwenden wir halt keine Streichhölzer mehr!

Zippo mit Benzin ist wieder gefragt! Davon wird die Welt auch nicht gerade untergehen.

Aber je länger ich den Artikel las, desto eher wurde mir klar, dass Phosphor doch einer der wichtigen – Wiki- sagt sogar ,  einer der essentiellsten Bestandteile des Lebens ist.

Phosphor ist das „Nadelöhr des Lebens“ sagte schon 1959 der Biochemiker Isaac Asimov und sagte damals schon die Endlichkeit des Elementes voraus.

Nur geglaubt hat`s Ihm damals halt keiner!

Kein Lebewesen – auch Pflanzen – können ohne Phosphor auskommen. Der Großteil wird für mineralische Düngemittel verwendet. Ein wesentlicher Teil des Mengenertrages unserer Nahrungsmittel und damit die Ernährung der Menschheit hängt unmittelbar vom Phosphor ab.

Und – er wird in nennenswerten Mengen eigentlich nur in 4 Ländern abgebaut. In 20 Jahren könnte der PEAK –  Phosphor erreicht sein. Könnten dann Hungersnöte für uns sieben /acht Mrd Menschen beginnen?

Klar ist in der Zwischenzeit, Phosphor entwickelt sich fast unbemerkt zu einem geopolitisch strategischen Produkt um das es bald ein gehöriges Gerangel geben könnte.

Auszug aus Wiki:(Teilauszug)

Die größten Vorkommen an Phosphat-Mineralien findet man in Afrika (Marokko, Westsahara), in China und den USA (Florida). Vier Länder besitzen rund 80% an den weltweiten Phosphatgestein-Reserven, die mit derzeitiger Technologie wirtschaftlich abbaubar sind: Marokko (zusammen mit Westsahara 36,5%), China (23,7%), Jordanien und Südafrika (je 9,6%). Die kontinentalen Vorkommen reichen nur noch für wenige Jahrzehnte; Schätzungen variieren zwischen 50[13] und 130 Jahren.[14] Es existieren allerdings große Vorkommen unter Wasser, die momentan nicht ökonomisch abgebaut werden können.[15]Von den weltweit jährlich geförderten etwa 100 Millionen Tonnen an Rohphosphaten werden etwa 90 % zur Herstellung von Düngemitteln verwendet. Phosphor kann in Düngemitteln durch keinen anderen Stoff ersetzt werden[17]

.http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphor

Aber holen Sie sich den Artikel im P.M. Stichworte: Wir hängen am Phosphor wie der Junkie an der Nadel.Und die Vorboten der Verknappung sind bereits sichtbar: Nach einer Preisexplosion vor zwei Jahren kam es in 40 Ländern zu blutigen Aufständen

http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id4371.htm

Warum ich das schreibe, wo`s doch am ersten Blick so gar nichts mit Ökoenergie zu tun hat?

Eigentlich ist es wieder einmal ein schönes Beispiel, wie „ nachhaltig “ wir wirtschaften. Eines von vielen Szenarien, bei denen wir halt wieder nicht zu Ende gedacht haben.

Fangen wir endlich damit an!

 
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Reinhard Würger

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Im Jahr 1999 hat Mag. Reinhard Würger das Thema Ökoenergie, zuerst im Immobilien- und Ökoenergiebereich und anschließend im KFZ- und Fuhrparkmanagement ins Rollen gebracht. Seit 2004 ist er Bereichsleiter für den Bereich Mobilien- , KFZ-Leasing sowie Elektromobilität und ist maßgeblich für die Umstellung des Raiffeisen-Leasing Fuhrparks auf Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen (Hybrid, Pflanzenöl, Erdgas und Ethanol) verantwortlich. Im Rahmen seiner Tätigkeit in der Raiffeisen-Leasing hat er das Netzwerk Auto & Umwelt mit dem ÖAMTC initiiert und arbeitet federführend bei der Raiffeisen-Klimaschutzinitiative im Arbeitskreis Verkehr und Treibstoffe mit. Im Rahmen der Elektromobilität unterstützt und berät er mehrere Modellregionen der Elektromobilität sowie regionale Mobilitätsprojekte.

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