Lithium sollte für die nächsten 100 Jahre reichen- also keine Sorge!

Sofort und zeitgleich mit der Entstehung des Hype bei der Elektromobilität hat sich die Befürchtung um die sehr beschränkte Verfügbarkeit von Lithium für Batterien breit gemacht.Klar, gilt doch der Durchbruch bei der Produktion von Lithium Jonen Batterien als d i e wesentliche Grundlage für den vernünftigen zukünftigen Einsatz der E- Mobility.

Neueste Studien zeigen jedoch, dass Lithium doch in solchen Mengen verfügbar ist, dass von einer Versorgungssicherheit von rd 100 Jahren ausgegangen werden kann.

Allerdings und das beschreiben die Studienautoren auch, kann es durch vorhandene Kapazitätsengpässe beim Abbau zu Problemen kommen und die Vorkommen liegen häufig in politisch instabilen Ländern. Es scheint das Schicksal der Mobilität zu sein, dass wesentliche Elemente, die dazu benötigt werden, aus politisch instabilen Gegenden kommen. Das ist bei ÖL genauso der Fall, wie bei Gas ( man denke an die Leitungsprobleme bei der europäischen Versorgung mit russischem Erdgas) und jetzt offensichtlich auch bei Lithium.

Umso wichtiger erschein es, dass erstens ein funktionierendes Recyclingsystem aufgebaut wird ( ist eh notwendig schon aus Umweltschutzgründen heraus) und zweitens auch die Forschung nach alternativen Batteriesystemen vorangetrieben wird.

Aber ,so habe ich den Eindruck , für die ersten 20 Jahre E- Auto brauchen wir uns nicht wirklich Sorgen zu machen.

Bringen wirs mal auf die Strasse und fürchten wir uns nicht präventiv in die Verhinderung.

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1052193

http://www.ffe.de/taetigkeitsfelder/mobilitaet-und-alternative-antriebskonzepte/298-reichweitenabschaetzung-der-lithiumvorkommen

 
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Reinhard Würger

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Im Jahr 1999 hat Mag. Reinhard Würger das Thema Ökoenergie, zuerst im Immobilien- und Ökoenergiebereich und anschließend im KFZ- und Fuhrparkmanagement ins Rollen gebracht. Seit 2004 ist er Bereichsleiter für den Bereich Mobilien- , KFZ-Leasing sowie Elektromobilität und ist maßgeblich für die Umstellung des Raiffeisen-Leasing Fuhrparks auf Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen (Hybrid, Pflanzenöl, Erdgas und Ethanol) verantwortlich. Im Rahmen seiner Tätigkeit in der Raiffeisen-Leasing hat er das Netzwerk Auto & Umwelt mit dem ÖAMTC initiiert und arbeitet federführend bei der Raiffeisen-Klimaschutzinitiative im Arbeitskreis Verkehr und Treibstoffe mit. Im Rahmen der Elektromobilität unterstützt und berät er mehrere Modellregionen der Elektromobilität sowie regionale Mobilitätsprojekte.

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