Deutschland setzt sich für europaweite Standardisierung in der Elektromobilität ein

Beim gestrigen informellen Rat für Wettbewerbsfähigkeit im spanischen San Sebastián hat sich das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auch auf europäischer Ebene für das Thema Elektromobilität stark gemacht. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer zukunftsorientierten, innovativen und umweltfreundlichen Mobilität.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Bernd Pfaffenbach: „Elektromobilität wird sich durchsetzen, wenn die beteiligten Wirtschaftszweige, Wissenschaft und Politik an einem Strang ziehen. Die Europäische Union kann dabei eine wichtige Rolle spielen, indem sie Initiativen auf den Weg bringt, die im globalen Mobilitätsmarkt von einem Mitgliedstaat alleine nicht zu erreichen sind. Gerade in Fragen der Normung und Standardisierung muss schnell eine europäische Einigung herbeigeführt werden. Dafür wird sich die Bundesregierung nach Kräften einsetzen.“

In San Sebastián diskutierten die EU-Mitgliedstaaten europäische Initiativen zur Förderung der Elektromobilität. Die spanische EU-Ratspräsidentschaft hatte dazu vorgeschlagen, sich auf europäischer Ebene über nationale Maßnahmen auszutauschen und abzustimmen. Zudem soll die Europäische Kommission eine europäische Strategie zur Realisierung elektrisch angetriebener Mobilität entwerfen. Deutschland unterstützt das Anliegen der spanischen Präsidentschaft.

Neben den nötigen Verbesserungen bei der Batterietechnik, die weltweit mit großer staatlicher Unterstützung erforscht wird, gehört die Normung und Standardisierung zu den dringlichsten Aufgaben. Beim Elektrofahrzeug soll derselbe Sicherheits- und Komfortstandard wie bei herkömmlichen Fahrzeugen gelten. Das BMWi wird seine Vorarbeiten in diesem Bereich in den nächsten Monaten in die europäische Diskussion einbringen.

Quelle: Deutsches Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

 
Posted in:
About the Author

Peter Heinzl (Raiffeisen-Leasing)

Avatar

Die schulische Karriere und sein erstes Magisterium hat MMag. Peter Heinzl in Oberösterreich abgeschlossen. Seine erste fixe Anstellung hat ihn im Jahr 2002 nach Wien geführt, wo er berufsbegleitend Unternehmensführung studiert hat. Sein Aufgabengebiet in der Vertriebssteuerung für Kommerz- und Privatkunden liest sich beinahe wie das Glossar einer Fachliteratur. Diese Vielfältigkeit spiegelt sich in seinem privaten Engagement wider. Beruflich zeichnet Peter Heinzl verantwortlich für Vertriebssteuerung, Kampagnenmanagement, diverse Onlineprojekte, Betrugsprävention und Prozessoptimierung. Der „Jungrotarier“ (Mitglied Rotar Act Belvedere) ist ein begeisterter American Football Fan, liest bzw. sammelt Bücher und hat den Wienmarathon 2009 und 2010 erfolgreich absolviert. Schon mit sieben Jahren war er Mitglied eines oberösterreichischen Fußballclubs, dort liegt der Ursprung seiner Begeisterung für eine diversifizierte Vereinszugehörigkeit. Darüberhinaus befasst er sich seit vielen Jahren mit Umweltthemen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.