Das Wendejahr 2010: Solarenergie billiger als Atomenergie

Wie heise.de berichtet, soll gemäß einer US-amerikanischen Studie die Solarenergie nun erstmals billiger geworden sein als Atomenergie. Die Studie aus North Carolina umfasst einen Zeitraum von Ende der Neunziger Jahre und interpoliert eine Kostenentwicklung der beiden Technologien bis ins Jahr 2020. Die Studie will damit nachweisen, dass die Neuerrichtung von Atomkraftwerken jedenfalls teuerer sein wird als die Nutzung von Solarenergie – selbst bereits bei heutigem Technologiestand. Hinzu kommt, dass die Atomkraft ohnehin nie abschätzbare zukünftige Risikokosten beeinhaltet hat, die sich einer vernünftigen Bewertung ohnehin immer entzogen haben (vgl. Tschernobyl).

Eine weitere gute Nachricht wie ich finde: Diese Studie könnte vielleicht dazu beitragen, neuerlich aufkommende Atomenergievisionen in das Reich des Absurden zu verbannen.

 
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Günter Strobl

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Günter Strobl leitet seit 2006 den Bereich Information & Organisation in der Raiffeisen-Leasing. 2003 hat er das Qualitätsmanagement für das Unternehmen entwickelt und aufgebaut. Neben IT und Unternehmensstrategie ist er für das Betriebsmanagement und damit für Beschaffung und Gebäudemanagement verantwortlich. Die bisherigen privaten und beruflichen Stationen des gebürtigen Waldviertler waren nach dem Betriebswirtschaftsstudium in Wien und den USA u.a. das Unternehmen PHILIPS, der ORF, die Stuttgarter Managementberatung Horváth & Partners sowie die Wiener Grünen. Sein XING-Profil:

4 Comments

  1. Ja es geht ja auch nur um ein begrenztes Gebiet, wo wahrscheinlich die Subventionen so hoch waren, dass der Solarstrom einmalig billiger war..
    aber das ist sicherlich auch als Trend für die Zukunft….

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