Na endlich gibt die EU Gas

Ende April hat die EU Ihre Strategie zur Förderung von sauberen und energieeffizienten Kraftfahrzeugen vorgestellt.Einerseits soll die Effizienz der Motoren gesteigert und andererseits die Abgasbelastung extrem weiter gesenkt werden.

Weiters soll die Einführung und Verbreiterung von Elektroautos durch einheitliche Normung forciert werden. So sollen E- Autos in ganz Europa geladen werden können.Die Stromnetze sollen durch Einführung von intelligenten Netztechnologien auf die Herausforderungen der E- Mobilität ausgerichtet werden.

Insgesamt endlich eine gemeinsame Strategie , an die man sich mal halten kann und ein Versuch, eine globale Entwicklung – weg von egoistischen Insellösungen- umzusetzen.Ich denke, wir sollten diese Initiative begrüßen und unterstützen.

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/10/473&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

 
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Reinhard Würger

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Im Jahr 1999 hat Mag. Reinhard Würger das Thema Ökoenergie, zuerst im Immobilien- und Ökoenergiebereich und anschließend im KFZ- und Fuhrparkmanagement ins Rollen gebracht. Seit 2004 ist er Bereichsleiter für den Bereich Mobilien- , KFZ-Leasing sowie Elektromobilität und ist maßgeblich für die Umstellung des Raiffeisen-Leasing Fuhrparks auf Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen (Hybrid, Pflanzenöl, Erdgas und Ethanol) verantwortlich. Im Rahmen seiner Tätigkeit in der Raiffeisen-Leasing hat er das Netzwerk Auto & Umwelt mit dem ÖAMTC initiiert und arbeitet federführend bei der Raiffeisen-Klimaschutzinitiative im Arbeitskreis Verkehr und Treibstoffe mit. Im Rahmen der Elektromobilität unterstützt und berät er mehrere Modellregionen der Elektromobilität sowie regionale Mobilitätsprojekte.

3 Comments

  1. Erwähnen sie, wo die EU noch Gas gibt: Bei der Planung, Projektierung und Errichtung der Nuklearenergieerzeugung. Diese ist bereits jetzt unabdingbar, wenn Europa auf E-Fahrzeuge umsteigt, umso mehr. Typisch österreichisch: Grünnaivlinge brüllen vor Begeisterung, woher der Strom kommt, ist Nebensache! Österreich ist seit 2002 Nettostromimporteuer! Hochspannungsleitungen, Wasserkraftwerke werden 15, 20 Jahre verhindert, aber E-Autos wollen wir, gell?

  2. Das ist wirklich bedenklich und darf einfach nicht passieren. Ich habe aber noch keinen E-Auto Verfechter gehört, der meinte, die Stromherkunft sei Nebensache. Ich gebe Ihnen aber Recht: Nettostromimporteur ist das Allergrösste Problem und das sollten mal mehr Leute kapieren – auch die Herren und Damen Politiker…

  3. Scheinbar träumen alle von Elektroautos, die 1:1 gegen heute übliche PKW ausgetauscht werden können – das wird nichts werden, da sind die Akkus technologisch nicht annähernd dazu in der Lage. Und auf einen eventuellen \“Technologiesprung\“ zu hoffen – na ja …
    Die EU-Strategie find ich aber dennoch ganz gut, geht sie doch einigermaßen in die richtige Richtung nämlich in die der Förderung von emissionsarmen Fahrzeugen (und CO2, nur weil gerade in \“Mode\“ ist nicht die gefährlichste Emission). Und das betrifft PKW und LKW-Verkehr. Hier besteht also z.B. noch Hoffnung, dass sich die (PKW) Diesel-Dreckschleudern nicht ewig weiter vermehren – eine Trendumkehr ist eh schon erfolgt, zum Glück.

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