The Story of Stuff reloaded

The Story of Stuff ist zwar schon ein alter Hut für Insider, ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass es einige noch nicht kennen. Deshalb nehme ich die Veröffentlichung der äußert gelungenen 3. Episode „The Story of Bottled Water“ zum Anlass auf die ganze Serie hinzuweisen.

The Story of Stuff

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Annie Leonard, die sympathische Protagonistin in den Videos macht grob gesagt seit vielen Jahren nichts anderes als zu erforschen wo das ganze Zeug (stuff), das wir täglich um uns scharen eigentlich herkommt bzw. hingeht und hat es in einfache Komikvideos verpackt. Die Downloadzahlen auf YouTube sprechen eine deutliche Sprache und wer die Art und Weise der Präsentation kennt, weiß wie viel Spaß es macht Annie zuzuhören wenn sie sprichwörtlich von Gott und der Welt erzählt. Vieles weiß oder hat man schon mal gehört, Sie bringt es jedoch in einen echten Zusammenhang.

Den Durchbruch brachte 2007 das erste allgemeine Video, welches erklärt wie unsere Welt so funktioniert. Augenöffnend sind vor allem die Erklärungen zu den giftigen Inhaltsstoffen, die in vielen Produkten enthalten sind, sowie die Erläuterungen was sogenannte Trends aus uns machen.

Seit 2007 hat sich vieles getan und das Schöne ist, dass wir  auf dem Weg sind Lösungen für die angeführten Probleme zu finden. Cradle2Cradle greift das Problem der toxischen Inhaltsstoffe bereits an der Wurzel an und immer mehr Menschen „erwachen“ und entkommen dem ständigen hinterherlaufen nach Trends und besinnen sich auf  Qualität vor Quantität. Yvon Chouinard würde wieder sagen: „The more you know, the less you need“.

The Story of Cab and Trade

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2009 wurde ein weiterer Kurzfilm veröffentlicht als die Diskussion zum Thema Klimawandel und CO2-Zertifikate brandaktuell war. Die Thematik ist sehr komplex und es wird versucht etwas Licht ins Dunkel zu bringen, was durchaus gelungen ist, einen jedoch ziemlich hilflos zurücklässt. Die Bottom Line: Es wird immer Menschen geben, die dieses System zu ihrem eigenen Profit nutzen und die Bürger im glauben lassen, dass „die da oben“ es schon richten werden, obwohl die da oben leider auch nur Menschen sind und meiner Meinung nach kein Gesetz die Komplexität der Thematik erfassen kann. Ich für meinen Teil weiß auch nach langer Recherche zu wenig darüber um mir eine fundierte Meinung zu bilden. Wie gehts Ihnen? Vielleicht hilft ja der Film.

The Story of Bottled Water

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Stein des Anstoßes für diesen Blogbeitrag war der neueste Kurzfilm „The Story of Bottled Water“. Da ich es selbst absurd finde wie derzeit das Wasser in Flaschen sogar in Österreich hyped wo wir doch eine Insel der Seligen sind, was das Leitungswasser betrifft, finde ich den Beitrag besonders wichtig. Ich kann nur befürworten, dass das Geld, welches in die Produktion von Wasserflaschen läuft, für die Bereitstellung von gutem Trinkwasser verwendet wird. Dann schaffen es vielleicht auch die anderen Industrienationen, dass ihr Wasser nicht nach Swimmingpool schmeck. Das kann doch nicht so schwer sein! Aber nachdem die Nachfrage anscheinend derzeit durch „Manufactured Demand“ nicht vorhanden ist, wird das Angebot dahingehend nicht geändert. Dass Entwicklungsländer ebenfalls dringend Wasseranschluss brauchen, muss ich an dieser Stelle wohl nicht extra betonen.

Also, unbedingt die paar Minuten Zeit nehmen und diesen Beitrag ansehen.
Die Truppe arbeitet bereits an ihrem nächsten Projekt: The Story of Electronics. Man darf gespannt sein und bis dahin müssen noch möglichst viele Menschen die vorhandenen Videos sehen und die Information zu Wissen machen!

 
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Cornelia Daniel

Cornelia Daniel

Cornelia Daniel ist österreichische Solarunternehmerin und passionierte Energiebloggerin. Nach dem Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien widmete sie sich als eine der wenigen Wirtschaftsabsolventen bereits im Jahr 2008 dem Thema Solarenergie. 2011 gründete sie die Solarberatung Dachgold mit Fokus auf die Beratung von Unternehmen welche in Photovoltaik oder Solarthermie investieren möchten. Ihr Spezialgebiet ist die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energieträger und in diesem Gebiet vor allem das Thema Gestehungskosten in all seinen Ausprägungen. 2014 initiierte sie gemeinsam mit dem Anlagenbauer 10hoch4 die Aktion Tausendundein Dach  mit dem Ziel 1001 Unternehmensdächer bis 2020 zu solarisieren. In diesem Zusammenhang hält sie laufend Vorträge über die Kosten und Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien und warum kein Weg an einer unternehmenseigenen Photovoltaikanlage vorbeiführt.

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