Stromgewinnung aus der Gebäudefassade

Das Technikum Wien hat in einer Studie errechnet, dass 140 km² Dachflächen und 50 km² Fassadenflächen als Potenzial für die Nutzung von Photovoltaik zur Verfügung stehen. Die vom Klima- und Energiefonds in Auftrag gegebene Studie richtet sich an Stadtplaner, Architekten und Bauherren mit dem Ziel, dieses bislang ungenutze Energiepotenzial in zukünftige Planungen einzubeziehen. Bis zu 15.000 Arbeitsplätze bis 2020 könnten geschaffen werden und eine Wertschöpfung von 3 Mrd. EUR werden bei dem Thema gesehen.

Österreich hat ja bis dato die Möglichkeiten der Photovoltaik im Vergleich zu Deutschland etwa ziemlich verschlafen. Bleibt zu hoffen, dass diese Studie nun wieder etwas Schwung in die politische Debatte bringt und hier auch endlich die Förderungen entsprechend angehoben werden. Als Vorbild dazu darf das Land Niederösterreich angesehen werden, das Photovoltaik im Eigenheimbereich gut fördert.

 
About the Author

Günter Strobl

Avatar

Günter Strobl leitet seit 2006 den Bereich Information & Organisation in der Raiffeisen-Leasing. 2003 hat er das Qualitätsmanagement für das Unternehmen entwickelt und aufgebaut. Neben IT und Unternehmensstrategie ist er für das Betriebsmanagement und damit für Beschaffung und Gebäudemanagement verantwortlich. Die bisherigen privaten und beruflichen Stationen des gebürtigen Waldviertler waren nach dem Betriebswirtschaftsstudium in Wien und den USA u.a. das Unternehmen PHILIPS, der ORF, die Stuttgarter Managementberatung Horváth & Partners sowie die Wiener Grünen. Sein XING-Profil:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.