Was wurde eigentlich aus ……

„Aufbau eines E85-Tankstellen-Netzes

Ein wesentliches Ziel des Aktionsprogramms ist es, in naher Zukunft ein Netz an E85-Tankstellen aufzubauen. OMV und RWA AG/Genol wollen zunächst jeweils 15 Tankstellen auf Superethanol umstellen, wie Wolfgang Ruttenstorfer, Generaldirektor der OMV Aktiengesellschaft, betonte. Der Preis für E85 soll dabei unter dem Benzinpreis liegen, da mehr getankt werden muss, um die gleiche Strecke fahren zu können. Neben den positiven Effekten für Umwelt und Wirtschaft liefert Superethanol aber auch Fahreigenschaften, die mit denen des Diesels verglichen werden können, nämlich eine 15 bis 20% höhere Leistung und ein höheres Drehmoment als im Benzinbetrieb. Bis 2010 sollen alleine von OMV und Genol insgesamt 100 Tankstellen umgestellt werden. „Wir gehen davon aus, dass die anderen Marktteilnehmer rasch nachziehen werden“, so Ruttenstorfer. ( April 2007) “

So lautet die offizielle Mitteilung einer Initiative des Lebensministeriums vom April.2007.   Während Genol trotz massiver Schwierigkeiten bei der Bewilligung von Ethanoltankstellen das Ziel von 15 Tankstellen sehr bald erreicht, hat die ÖMV über Ihre Tochter AVANTI gerade mal 4 Tankstellen in Österreich umgestellt.

Bei Genol ist der Ausbau geschäftspolitisches Ziel, bei ÖMV auch?

Auch eine Methode eines Mineralölkonzerns das Thema E85/Superethanol zu fördern.

Wäre mal schön, wenn der neue Umweltminister Herrn Ruttenstorfer mal einen link zur Homepage  (http://www.lebensministerium.at/article/articleview/56554/1/17620/   )    schicken würde um mal an das Versprechen zu erinnern.

Es ist schon eine Krux: Jetzt haben endlich mehrere Autohersteller entsprechende Autos, dann hinkt die Treibstoffversorgung hinterher.Aber es gibt auch Hoffnungsschimmer: Am 5.Mai eröffnet eine Tankstelle direkt im Zentrum in Wien eine Superethanolzapfsäule. Ich erzähls Ihnen dann, wo die ist.

Übrigens: einen Überblick über die Ethanoltankstellen gibt’s hier: http://www.mapexplorer.com/v3/plus/raiffeisen-leasing/?tnr=3&mnr=1

 
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Reinhard Würger

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Im Jahr 1999 hat Mag. Reinhard Würger das Thema Ökoenergie, zuerst im Immobilien- und Ökoenergiebereich und anschließend im KFZ- und Fuhrparkmanagement ins Rollen gebracht. Seit 2004 ist er Bereichsleiter für den Bereich Mobilien- , KFZ-Leasing sowie Elektromobilität und ist maßgeblich für die Umstellung des Raiffeisen-Leasing Fuhrparks auf Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen (Hybrid, Pflanzenöl, Erdgas und Ethanol) verantwortlich. Im Rahmen seiner Tätigkeit in der Raiffeisen-Leasing hat er das Netzwerk Auto & Umwelt mit dem ÖAMTC initiiert und arbeitet federführend bei der Raiffeisen-Klimaschutzinitiative im Arbeitskreis Verkehr und Treibstoffe mit. Im Rahmen der Elektromobilität unterstützt und berät er mehrere Modellregionen der Elektromobilität sowie regionale Mobilitätsprojekte.

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