Österreichische Firma entwickelt zukunftsweisende Solartankstelle

Die in Brunn am Gebirge/Eisenstadt ansässige Fa. Cellstrom GmbH hat die eigentlich seit 1945 bereits bekannte Technologie weiterentwickelt.Die revolutionäre Batterie basiert auf der Vanadium Redox Durchfluss Technologie und kann mit Solarenergie, aber auch konventionellen Stromquellen geladen werden.

Das Neue an der Technologie ist die lange Lebensdauer, die Robustheit gegen Tiefentladung und die hohe Energiedichte.

Wie könnte man diese Technologie zur Mobilität einsetzen? Nach meiner Information vertragen die in Elektroautos verwendeten Batterien eine recht hohe Energieaufnahme.Diese ist jedoch durch die derzeitigen „Steckdosen“ mit zB 16 Amp begrenzt, sodass man 6-8 Stunden für eine Ladezyklus benötigt.Das hemmt natürlich den Aktionsradius, weil man üblicherweise nach 100 bis 150 km wieder an die Steckdose muss.

Das von Cellstrom entwickelte System würde eine Schnellladung ermöglichen ( Voraussetzung das Elektroauto ist dafür gerüstet). Die Idee ist, das System durch Solar-oder Windstrom laufend zu laden und als Puffer zu verwenden. Die Abgabe der Energie/das Betanken könnte somit auf einen Bruchteil der herkömmlichen Zeit reduziert werden. Zum Beispiel mal während eines gemütlichen Kaffees auf der Autobahnraststätte oder mal beim Einkaufen im Einkaufszentrum .

Ganz davon abgesehen könnte das System auch dazu beitragen, Elektroautos nicht nur als Fortbewegungsmittel im Nahverkehrsbereich zu sehen.

Dieses Gedankengut wäre zumindest eine Alternative zum Pilotversuch des laufenden Batteriewechsels des Projektes von Shai Agassi.

http://www.cellstrom.at/index.php?id=22

 
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Reinhard Würger

Im Jahr 1999 hat Mag. Reinhard Würger das Thema Ökoenergie, zuerst im Immobilien- und Ökoenergiebereich und anschließend im KFZ- und Fuhrparkmanagement ins Rollen gebracht. Seit 2004 ist er Bereichsleiter für den Bereich Mobilien- , KFZ-Leasing sowie Elektromobilität und ist maßgeblich für die Umstellung des Raiffeisen-Leasing Fuhrparks auf Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen (Hybrid, Pflanzenöl, Erdgas und Ethanol) verantwortlich. Im Rahmen seiner Tätigkeit in der Raiffeisen-Leasing hat er das Netzwerk Auto & Umwelt mit dem ÖAMTC initiiert und arbeitet federführend bei der Raiffeisen-Klimaschutzinitiative im Arbeitskreis Verkehr und Treibstoffe mit. Im Rahmen der Elektromobilität unterstützt und berät er mehrere Modellregionen der Elektromobilität sowie regionale Mobilitätsprojekte.

7 Comments

  1. Die Berliner Solon will die Technologie von Cellstrom in ihrer solaren „Tankstelle“ einsetzen, um Elektroautos netzunabhängig mit Strom zu versorgen. In der Basisversion ist die Ladestation mit zwölf Modulen mit einer Gesamtleistung von bis zu 9,3 kWp ausgestattet. Die Redox-Flow-Batterie hat eine Kapazität von 100 KWh. Ein schönes Konzept – allerdings kostet das System je nach Ausstattung eine sechsstellige Summe.

  2. Wenn diese Technologie so ausgereift wäre, wie Sie hier schreiben, dann wundert es mich, dass es bisher nur 1 Anlage in Betrieb gibt. Lt. der Homepage der Firma. Irgendwas stimmt da nicht. Ich hege eher den Verdacht, dass hier ein weiteres Unternehmen besteht, welches sich nur gut im aktuellen Trend mit Staatsgeldern oder aus Fondsgeldern finanziert und mangels fähigem Management eigentlich nicht am Markt bestehen wird. Warum, Hr. Würger haben Sie noch keine Anlage, oder etwa die Telekom, eine Anlage installiert? Wie im Google ersichtlich, erhielt die Firma den/die goldene Daphne für halbfertiges Produkt. Andere haben fertige Produkte und keine/keinen Daphne Preis. Schützende Hand von wem. Damit tut man unserer Eco-Öko Bewegung keinen guten Dienst.

  3. Lieber Herr Keppler, eigentlich wollte ich auch mit diesem Artikel auf neue Entwicklungen zu neuen Energietechniken der Zukunft hinweisen. Die Auszeichnung der Cellstrom mit der Goldenen Daphne ist ja nicht irgendwas, sondern wurden namhafte Unternehmen und Initiativen auch damit ausgezeichnet.
    Und mit Verlaub gesagt, für mich ist die Batterie von Cellstrom doch etwas überdimensioniert, ich kann leider nur mit einem Einfamilienhaus dienen.
    Aber bevor da weitere offensichtliche Verschwörungstheorien und Vermutungen verbreitet werden habe ich einen Vorschlag:wenn auch Sie über eine neue innovative Idee verfügen sollten, bring ichs auch gerne im Blog einem breiteren Publikum näher.

  4. Danke Herr Würger für die Stellungnahme. Ich meinte bei der Verwendung der Cellstrom Batterie eher an den Fuhrpark der Raiffeisen mit Elektroautos oder E-2 Räder, als an Ihr Privathaus, sie hatten ja nicht privat geschrieben. Danke für Ihr Angebot eine eigene innovative Idee hier zu präsentieren, das ist sehr nett. Ich habe meine Innovation bereits in der Vermarktung. Die Batterien sind aber alle im Ausland aufgestellt, und keine in Österreich, im homeland.

  5. Re. Verschwörungstheorie – Raiffeisen bewirbt Cellstrom
    siehe Link: http://derstandard.at/?url=/?id=3357534

    Seibersdorf: Rechnungshof liefert Stoff für Staatsanwalt

    Die Kontrollbehörde beziffert den Schaden aus dem Verkauf der ARC-Tochter Funktionswerkstoffe mit 768.000 Euro
    Wien – Der vor einem Monat im Forschungszentrum Seibersdorf und seinem Mehrheitseigentümer Verkehrsministerium (50,46 Prozent) eingelangte Rohbericht des Rechnungshofs (RH) stellt nicht nur eine Abrechnung mit den in den Austrian Research Centers (ARC) versorgten ehemaligen Parteigängern von RH-Präsident Josef Moser dar. Er enthält auch Stoff für die Staatsanwaltschaft. Auf den Seiten 18 bis 23 der dem Standard vorliegenden, bisher unveröffentlichten Langfassung des 39-seitigen RH-Berichts legt die staatliche Prüfanstalt den Finger in eine Wunde, deren operative Entfernung in Form eines Notverkaufs 2006 weitere 768.000 Euro kostete: die Funktionswerkstoffe Forschungs- und Entwicklungs GmbH (FWG), eine 100-Prozent-Tochter der Austrian Research Centers. Den FWG-Notverkauf führte Ex-ARC-Geschäftsführer Hans Rinnhofer durch (wurde per 1. Oktober 2007 bestellt und im Februar 2008 vorzeitig verabschiedet) – und zwar ohne Aufsichtsrats- oder Gesellschafterbeschluss.

    Die in Eisenstadt domizilierte FWG beschäftigt die Staatsanwaltschaft Wien bereits seit Herbst 2007, sie ermittelt auf Basis einer Sachverhaltsdarstellung der ARC gegen mittlerweile sechs ehemalige Geschäftsführer der ARC-Gruppe wegen Verdachts gemäß §153 Strafgesetzbuch, also Untreue (Aktenzahl 25St30/07x) – der Standard berichtete exklusiv. Staatsanwältin Sonja Riener muss beurteilen, ob es sich bei den zwischen Dauerverlustbringer FWG und der mit der Verwertung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse und Patente beauftragten EN-o-DE Energy on Demand Production and Sales GmbH durchgeführten Geschäften um ein „Insidergeschäft“ zum wirtschaftlichen Nachteil der ARC handelte, wie der Rechnungshof argwöhnt.

    Nachteilige Geschäfte

    An EN-o-DE hielt der damalige kaufmännische ARC-Geschäftsführer, Ex-FPÖ-Verteidigungsminister Helmut Krünes zehn Prozent (über seine Krünes-Consulting GmbH) und FWG-Geschäftsführerin Martha Maly-Schreiber zuletzt 50 Prozent. Sie war zugleich EN-o-DE-Geschäftsführerin und beteiligte sich nach dem „Notverkauf“ der FWG durch die ARC im November 2006 an Käufer Smart Energy Solutions (heute: Cellstrom). Für alle gilt die Unschuldsvermutung. Der RH lässt an den Vorgängen rund um die FWG kein gutes Haar. Bereits der von Krünes im Oktober 2002 betriebene Rückkauf des Verlustbringers sei für die ARC-Gruppe nachteilig gewesen, weil die FWG nie einen positiven Betriebserfolg erwirtschaftet habe. Während die FWG-Geschäftsführung Überschüsse budgetierte, fielen allein 2004 bis 2006 rund 1,2 Millionen Euro Verlust an, rechnet der RH vor.

    Und: Die zwischen ARC/FWG und EN-o-DE abgeschlossenen Lizenzverträge gingen stets zulasten der ARC, indem etwa die Lizenzgebühr für Batteriesysteme mit zwei Prozent der Nettoerlöse fixiert wurden, obwohl in den ARC zehn Prozent üblich waren. Als Gewinnaufschlag für Auftragsforschung verrechnete die FWG maximal vier Prozent, während die ARC immer mindestens acht Prozent verrechnete. Auffällig erschien dem RH auch die zeitliche Koinzidenz im Zuge des FWG-Notverkaufs: Während die FWG im Zuge der Konzernrestrukturierung in die ARC-Gruppe (rückwirkend per 31. Dezember 2005) reintegriert werden sollte (und dafür erheblich aufgewertet wurde), gründet die deutsche Smart Energy Solutions am 12. September 2006 eine Österreich-Tochter, die sich an EN-o-DE beteiligen und die FWG kaufen will. Am 1. Oktober tritt Krünes als kaufmännischer ARC-Geschäftsführer ab (ihm folgt Rinnhofer) und FWG-Chefin Maly-Schreiber als EN-o-DE-Geschäftsführerin.

    Konkursgefahr

    Kurz danach, am 13. Oktober, warnt die neue, von Treibacher Industrie gestellte EN-o-DE-Geschäftsführung, dass EN-o-DE in Konkursgefahr sei, weil die Beteiligung von Smart Energy gescheitert sei. Am 29. November schließlich verkauft ARC-Geschäftsführer Rinnhofer die FWG samt 408.000 Euro Schulden und Haftung für einen ERP-Kredit in Höhe von 255.600 Euro um 50.000 Euro an Smart Energy. Den Schaden für das 2006 selbst in Konkursgefahr befindlichen Forschungszentrums Seibersdorf bezifferte der Rechnungshof mit 768.000 Euro. (Luise Ungerboeck, DER STANDARD, Print-Ausgabe

  6. Herr Würger, zur „Verschwörungstheorie:
    : Verschwörungstheorie 2.
    Parlamentarische Anfrage: 861/J XXIII. GP

    Eingelangt am 23.05.2007
    Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

    ANFRAGE

    der Abgeordneten Öllinger, Freundinnen und Freunde

    an den Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie

    betreffend Selbstbedienungsladen für Burschenschafter

    Das „Industriemagazin“ (Nr. 5/07) berichtet unter dem Titel „Teure Suche“ über die aufklärungsbedürftigen Umstände der Bestellung von Hans Rinnhofer zum ARC – Geschäftsführer und über weitere merkwürdige Vorgänge: „Manager erließen ihren Freunden Schulden und bedachten andere mit lukrativen Beratungsaufträgen“.

    Der „Standard“ (3.5.07) berichtet unter dem Titel „Seibersdorf: Millionen-Minus“, dass die Bilanz, welche die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat am 16.5.07 vorlegen wird, ein Minus von „gut sechs Millionen Euro“ ausweisen wird.

    Schon am 7.4.07 meldete der „Standard“ unter dem Titel „Familybusiness in Blau in Seibersdorf“, dass das Infrastrukturministerium „faule Eier“ beim Verkauf der Funktionswerkstoffe Forschungs- und EntwicklungsGmbH (FWG), einer ARC-Tochter, an Smart Energy Solutions befürchte.

    Die Vorgeschichte ist bemerkenswert: Die FWG, Entwicklerin von Solarzellen-Akkus, bestand ursprünglich aus fünf GesellschafterInnen, darunter ARC und Martha Maly-Schreiber, die auch als Geschäftsführerin fungierte. Finanziert wurde die Forschungsarbeit der FWG überwiegend aus dem ARC-Budget. Die FWG wurde in der Folge anscheinend vollständig von ARC übernommen. Zu welchen Konditionen?

    Die Verwertung der Forschung der FWG, die von ARC finanziert wurde, war laut „Standard“ der Firma „Energy on Demand Production and Sales GmbH (En-o-De) “ vorbehalten, die allerdings nicht der ARC-Holding, sondern – interessant! – der FWG-Geschäftsführerin Maly Schreiber (50 Prozent), der Treibacher Industrie (40 Prozent) und – interessant! – der Krünes Consulting GmbH (10 Prozent) gehörte.

    Nun ist schon einmal bemerkenswert, dass überwiegend öffentliche Forschungsmittel von einer GmbH verwaltet werden, deren Geschäftsführerin auch Mehrheitsgesellschafterin jenes Unternehmens ist, das die Forschungsergebnisse dieses Unternehmens privat verwertet. Noch bemerkenswerter ist allerdings, dass der Finanzchef des Mutterunternehmens, der ARC-Holding, ebenfalls Gesellschafter des privaten Verwertungsunternehmens ist.

    So richtig spannend wird die Sache allerdings erst, wenn man erfährt, dass die En-o-De, die im Herbst 2006 in den Konkurs schlitterte, durch eine so genannte Rückstehungserklärung der ARC von Forderungen ihrer Tochter FWG erheblich entlastet wurde. Da stellt sich natürlich die Frage: hat der neue ARC- Finanzchef Hans Rinnhofer seinem Vorgänger einen kleinen Gefallen erwiesen oder hat der das noch selbst erledigen dürfen?

    Immerhin durfte Helmut Krünes, Burschenschafter des Vereins Deutscher Studenten und FPÖ- Kandidat für die Gemeinderatwahlen in Wien, wenigstens die FWG, die ja ihre Forschungsergebnisse nicht selbst verwerten durfte und daher einen ordentlichen Bilanzverlust anhäufte (bis zum Jahr 2004 laut „Standard“ 651.074,54 Euro), im Jahr 2005 entschulden.

    Die vollkommen uneigennützigen und nur der Forschung verpflichteten Handlungen des ARC- Finanzchefs waren möglicherweise auch der Grund dafür, warum der 2002 als Geschäftsführer bestellte Krünes bei seinem Ausscheiden 2006 noch mit einem Extra – Jahresgehalt in der Höhe von mindestens 250.000 Euro abgefertigt wurde (Standard, 29.8.06).

    Andere Verdienste fallen uns beim besten Willen nicht ein, denn der Burschenschafter Krünes hat es in der kurzen Zeit seiner Geschäftsführung nicht nur geschafft, sich selbst finanziell zu entlasten, sondern ARC zum Selbstbedienungsladen für andere Burschenschafter umzubauen:

    · Der 2002 aus dem Nationalrat ausgeschiedene Martin Graf, Mitglied der Burschenschaft Olympia, wurde 2003 Geschäftsführer der ARC-Business Services GmbH und durfte sich bei der Wiedereingliederung der Business-Services GmbH noch mit der Funktion des Finanzprokuristen in der Muttergesellschaft belohnen – angeblich für 3 Jahre kündigungsgeschützt, was ihm bei seinem Ausscheiden bzw. Neueintritt in den Nationalrat ebenfalls mit einer schönen Abfindung (kolportiert wurden 220.000 Euro) abgegolten wurde.

    · Der FPÖ -Bezirksratskollege von Graf, Alfred Wansch, ebenfalls Mitglied der Burschenschaft Olympia, wurde 2003 von Graf zum Prokuristen der ARC-Business-Services GmbH bestellt.

    · Hans Rinnhofer wurde in einem teuren, aber eindeutigen Auswahlverfahren, für das die Fa. Zehnder mit ihrem bewährten Geschäftsführer Joachim Kappel beigezogen wurde, zum Nachfolger von Helmut Krünes bestellt, und ist natürlich ebenfalls Mitglied der Burschenschaft Olympia.

    Wir beenden vorläufig die Aufzählung von Mitgliedern der FPÖ bzw. Burschenschaft Olympia, die bei ARC untergekommen sind und durch solche der Vandalia, der Albia usw. problemlos ergänzt werden könnte.

    Interessanter scheint uns, dass der 2002 bestellte Geschäftsführer Krünes, der ein gesundes und aufstrebendes Unternehmen mit spannenden und zukunftsfähigen Forschungsfeldern übernommen hat, bei seinem Abgang einen Sanierungsfall hinterlassen hat.

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