Verschrottungsprämie – Ökoaspekt leider vernachlässigt

Lesedauer: < 1 Minute

Nun ist es soweit. Der Wirtschaftsminister hat sich mit den Autohändlern über die Einführung einer Verschrottungsprämie geeinigt. Dadurch soll der Neuwagenkauf angekurbelt werden.

Österreich ist zwar kein klassisches Autoindustrieland, hat aber eine doch recht grosse Zulieferindustrie. Insgesamt dürften da so an die 10.000 Arbeitsplätze dran hängen zuzüglich der Arbeitsplätze im Autohandel. Insgesamt – bei der heutigen Vernetzung und weil es andere Staaten auch machen-dürfte die Verschrottungsprämie wirtschaftlich wohl Sinn machen.

Die Chance, die Verschrottungsprämie an den Kauf von umweltfreundlicheren Autos zu knüpfen, die wurde leider den Anforderungen des Handels geopfert. Wenn man so schaut, dann fällt auf, dass die Nachfrage nach kleineren , verbrauchsgünstigen Autos ja so und so nicht so schlecht ist, die Grossen stehen halt auf Halde.Dann soll mans aber auch so sagen .

Ökoaspekt frei nach Minister Mitterlehner: Im Allgemeinen sind moderne Autos verbrauchsgünstiger, stossen daher weniger Schadstoffe aus und sind daher umweltfreundlicher.

Whow!

Eigentlich hätte ich mir gewünscht, die Verschrottungsprämie , ähnlich wie die NOVA-Vergünstigung an einen geringeren Schadstoffausstoss zu binden. Das wäre ein richtiges Signal- auch für die Autoindustrie – gewesen.

www.bma.gv.at: Aktuelle Meldungen – 2009/01/23

 
Posted in:
About the Author

Reinhard Würger

Avatar

Im Jahr 1999 hat Mag. Reinhard Würger das Thema Ökoenergie, zuerst im Immobilien- und Ökoenergiebereich und anschließend im KFZ- und Fuhrparkmanagement ins Rollen gebracht. Seit 2004 ist er Bereichsleiter für den Bereich Mobilien- , KFZ-Leasing sowie Elektromobilität und ist maßgeblich für die Umstellung des Raiffeisen-Leasing Fuhrparks auf Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen (Hybrid, Pflanzenöl, Erdgas und Ethanol) verantwortlich. Im Rahmen seiner Tätigkeit in der Raiffeisen-Leasing hat er das Netzwerk Auto & Umwelt mit dem ÖAMTC initiiert und arbeitet federführend bei der Raiffeisen-Klimaschutzinitiative im Arbeitskreis Verkehr und Treibstoffe mit. Im Rahmen der Elektromobilität unterstützt und berät er mehrere Modellregionen der Elektromobilität sowie regionale Mobilitätsprojekte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.