Jedem sein Windrad?!

 

Seit jeher ist Wind eine unerschöpfliche Quelle an Energie auf unserem Planeten. In letzter Zeit zunehmend durch seine vor allem zerstörerische Kraft in den Schlagzeilen. Nichtsdestoweniger wird diese Energie seit Jahrtausenden genutzt um Dinge anzutreiben oder zu bewegen. Elektrizität aus Windkraft zu gewinnen, hat jedoch eine relativ kurze Entwicklungsgeschichte und beschränkt sich im Wesentlichen seit Jahren auf den Einsatz von einzelnen Windrädern bis hin zu sogenannten „Windparks“. Weithin unübersehbar, lässt sich über den kosmetischen Landschaftsgestaltungseffekt streiten. Großflächige Windparks scheinen, laut letzten wissenschaftlichen Messungen zufolge, sogar Einfluss auf unser Klima nehmen zu können, indem sie die Strömungsrichtung des Windes nicht eben unerheblich beeinflussen. Was jedoch bis dato fehlt ist die Möglichkeit ohne enormen technischen Aufwand und nicht ohne „lanschaftsverschönernde“ Maßnahmen, diese Energie im Privatbereich zu nutzen. Kein Häuselbauer käme wohl auf die Idee sich ein turmhohes Windrad vor die Tür zu stellen um nicht im Finsteren zu sitzen. Nun dürfte jedoch Bewegung in den Markt mit dem billigen Strom geraten; durch die Erfindung bzw. Wiederentdeckung der Windturbine! Die neuartigen Turbinen sind sowohl weitgehend von Geschwindigkeit als auch von der Richtung des einfallenden windes unabhängig und selbst bei geringster Dimensionierung effizient. So können sie beispielsweise , relativ unauffällig und in großer Zahl, auf Hausdächern angebracht werden oder selbst an wenig exponierten Plätzen in die Wiese – sprich in den eigenen Garten – gesteckt werden. Ob vertikal oder horizontal aufgestellt scheint dabei relativ unerheblich zu sein. Wind respektive Luftzug ist nahezu jederzeit vorhanden und die spezielle Konstruktion der Turbine, setzt auch das geringste Lüftchen in eine Drehbewegung um und erzeugt dadurch Strom.

 

Wir werden also sehen ob und wie diese „neue“ Technologie für den Hausgebrauch die Energieversorgung nicht nur hierzulande, sondern vor allem in den Ländern der 3.Welt verändern wird…..Hoffentlich! – und nicht nur als Schubladenprojekt.

 

 
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Katharina Stögner (Raiffeisen-Leasing)

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Acht Jahre im Raiffeisenbankensektor als Kundenbetreuer, danach ein Jahr in Südamerika im Bereich Import-Export, gefolgt von einem zweijährigen Exkurs in den Kulturbereich, spiegeln die vielseitigen Interessen und Berufserfahrungen von Katharina Stögner wider. Ganz nach dem Motto: „Einmal Raiffeisen, immer Raiffeisen“ erfolgte 2002 der Start in der Raiffeisen-Leasing: zunächst in der Bankenbetreuung, sowohl für private als auch für gewerbliche Kunden und darüber hinaus für Kommunalprojekte der regionalen Raiffeisenbanken. Danach erfolgte die Spezialisierung im Segment Absatzfinanzierung. Als Key Account Manager für Mobilien lag ihr Fokus auf den Themen Medizintechnik, der Druckereibranche sowie im EDV-Bereich. Hier ergeben sich auch die ersten Berührungspunkte mit dem Ökologiebereich etwa durch die Finanzierungen von Biomodulbausystemen oder durch die Berücksichtigung diverser Umweltauflagen für die Druckbranche. Seit Jänner 2009 nützt Katharina Stögner ihre Projekterfahrung und ihr Know-How im Bereich Ökoanlagen nunmehr im Bereich Marketing und PR.

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