Energie: Wo bleibt eine Vision für Österreich?

Ich komme soeben von einem sehr anregenden Mittagessen mit einem unserer Geschäftspartner mit denen wir im IT-Bereich zusammenarbeiten. Wie bei so vielen Gelegenheiten in diesen Tagen kommt man früher oder später auf die Finanzkrise und deren Auswirkungen zu reden. Mein Gesprächspartner zeigte sich zum einen in volkswirtschaftlichen Belangen sehr versiert und zum anderen mit mir auf einer Wellenlänge was die Chancen dieser Krise auch für Österreich betrifft. Und so haben wir uns letztlich beide darüber geärgert, warum es in Österreich einfache nicht gelingen mag, eine starke,  zukunftsgerichtete, mutige Vision für dieses Land zu formulieren: Wir machen das jetzt einfach mal:

Österreich ist bis 2020 energieautark.

Wir fanden beide, das hätte viele positive Effekte: Die Kraft des Landes würde auf ein gemeinsames Ziel gelenkt, Investitionsprogramme würden in zukunftsorientierte Branchen gerichtet, Arbeitsplätze geschaffen und bei der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern gäbe es endlich eine Trendumkehr.

Soweit unser Beitrag zu den Koalitionsverhandlungen. Haben Sie auch einen?

 
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Günter Strobl

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Günter Strobl leitet seit 2006 den Bereich Information & Organisation in der Raiffeisen-Leasing. 2003 hat er das Qualitätsmanagement für das Unternehmen entwickelt und aufgebaut. Neben IT und Unternehmensstrategie ist er für das Betriebsmanagement und damit für Beschaffung und Gebäudemanagement verantwortlich. Die bisherigen privaten und beruflichen Stationen des gebürtigen Waldviertler waren nach dem Betriebswirtschaftsstudium in Wien und den USA u.a. das Unternehmen PHILIPS, der ORF, die Stuttgarter Managementberatung Horváth & Partners sowie die Wiener Grünen. Sein XING-Profil:

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