Story of Stuff: Eine eindrucksvolle Geschichte der Verschwendung

Bei komplexen Themen schaffen wir es oft nur einzelne Aspekte zu erfassen. So hat z.B. Frederic Vester seit den 1970er Jahren mit seinen Forschungsarbeiten bereits „vernetztes“ gegenüber „linearem Denken“ gefordert, um den in der Natur vorkommenden komplexen Gesetzmäßigkeiten adäquat zu begegnen. Er galt damit auch als ein Vorreiter der Umweltbewegung.

www.storyofstuff.com

Ich bin nun auf eine sehr interessante Webseite gestoßen, die diesen Grundgedanken Vesters sehr anschaulich, kurzweilig und lehrreich umsetzt. „Story of Stuff“ ist eine Internetseite, die vor allem eines zeigen will: Dass lineares Denken und Handeln auf einem Planeten auf Dauer nicht funktionieren kann. Das Video nimmt zwar Bezug auf amerikanische Verhältnisse, passt aber ohne weiteres auch auf uns Europäer. Außerdem ist es ein Beispiel dafür, dass sich auch in den USA eine Umweltbewegung gebildet hat, die engagiert versucht, dass bestehende Wirtschaftssystem zu verändern. So wird z.B. die Frage gestellt, wie es sein kann, dass z.B. ein Radiogerät im Laden zum unglaublich günstigen Preis von $ 4,99 zu haben ist. Kaum jemand kann sich vorstellen, dass es tatsächlich so billig ist. Wer aber zahlt dann dafür den Preis? Das Beispiel zeigt anschaulich, was es mit der „Externalisierung“ von Kosten auf sich hat.

Prädikat: sehenswert!

 
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Günter Strobl

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Günter Strobl leitet seit 2006 den Bereich Information & Organisation in der Raiffeisen-Leasing. 2003 hat er das Qualitätsmanagement für das Unternehmen entwickelt und aufgebaut. Neben IT und Unternehmensstrategie ist er für das Betriebsmanagement und damit für Beschaffung und Gebäudemanagement verantwortlich. Die bisherigen privaten und beruflichen Stationen des gebürtigen Waldviertler waren nach dem Betriebswirtschaftsstudium in Wien und den USA u.a. das Unternehmen PHILIPS, der ORF, die Stuttgarter Managementberatung Horváth & Partners sowie die Wiener Grünen. Sein XING-Profil:

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