Sonnige Zukunft für PV

In Salzburg ist der Materialwissenschafter Herbert Dittrich billigen PV-Zellen einen großen Schritt näher gekommen. Er ersetzt Silzium durch Sulfosalze, die Zellen werden damit um etwa 25% billiger. Noch ist der Wirkungsgrad gering, doch Dittrich schätzt, dass „in 20 Jahren auf den Dächern Salzburgs billige Sulfosalz-Solarmodule installiert sein“ werden.

Eine andere Strategie verfolgt die Solar Energy Materials Initiative der Universität Oxford. Organische Solarzellen – anders gesagt: Solarzellen aus Plastik. Im Moment liegt ihr Wirkungsgrad mit etwa 5%  weit unter jenem von Zellen aus Silizium. Doch die billigen Erzeugungskosten, der großflächig mögliche Einsatz in Dünnschichten sowie eine Reihe weiterer Vorteile, die aufgrund der Materialeigenschaften gegeben sind, machen diese Alternative extrem spannend.

Fest steht also: Photovoltaik wird billiger und in großem Stil einsetzbar werden. Österreich könnte bei der Entwickung vorne dabei sein. Doch dazu braucht es ein echtes Bekenntnis von der Politik und seitens der Wirtschaft. Letzteres ist zunehmend vorhanden. Doch die Politik muss erst aufwachen.

 
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Peter Drössler (Public Relations, Content Creation)

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Dr. Peter Drössler, gebürtiger Steirer, ist PR-Berater in Wien. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaft und Soziologie war er fünf Jahre lang Pressesprecher und Vorstandsmitglied der österreichischen Umweltschutzorganisation Global 2000. Seit 1995 selbstständig, ist er seit dem Jahr 2000 Mandatar der Grünen Wirtschaft im Fachverband Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich, dem er seit 2005 auch als Obmann vorsteht. Seit Herbst 2007 ist Peter Drössler auch Vorsitzender der Grünen Wirtschaft. Dr. Peter Drössler: "Wirklich spannend ist es immer dann, wenn verschiedene Einstellungen, Lebenswelten, Konzepte aufeinander treffen. Wenn es gut läuft, entsteht dabei etwas Neues. Darin liegt eine große Chance. In vielen Bereichen. Ich widme mich der Aufgabe, Verständigung herzustellen und Menschen und Ideen zu vernetzen. In der Politik und im Job als PR-Berater."

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