Passivhaus zum Mitnehmen

Im Wirtschaftsmagazin €CO war gestern ein spannender Beitrag über ein Passivhaus zum Mitnehmen. Auch im Wohnbereich möchte man offensichtlich immer mobiler werden und so ist die so genannte „gobox“ entwickelt worden. Die Vorteile der neuen Bautechnologie: durch die modulartige Bauweise kann flexibel auf sich ändernde Wohnbedürfnisse reagiert werden. Eine spannende Idee, die vorhandene Technologie neu kombiniert.

Entwickelt wurde dieser mobile, multifunktionelle Passivhausstandard – wie es auf deren Homepage heisst – in einem Gemeinschaftsprojekt vom Eitzlmayr Atelier für Gestaltung, der Obermayr Holzkonstruktionen GesmbH und den F2 Architekten aus Schwanenstadt in Oberösterreich.

Technisch klingt alles sehr einfach: die Module werden im Werk gefertigt, per LKW transportiert und am Aufstellungsort nur noch an die Infrastruktur (Wasser, Strom und Kanal) angeschlossen.  Die Anwendungen reichen vom Ferienhaus über die wachsende Familie bis zum Büro.

Ich finde diese oberösterreichische Innovation sehr interessant, bleibt allein abzuwarten, ob sich diese Bau- und Wohnart auch in der Praxis durchsetzt.

 
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Günter Strobl

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Günter Strobl leitet seit 2006 den Bereich Information & Organisation in der Raiffeisen-Leasing. 2003 hat er das Qualitätsmanagement für das Unternehmen entwickelt und aufgebaut. Neben IT und Unternehmensstrategie ist er für das Betriebsmanagement und damit für Beschaffung und Gebäudemanagement verantwortlich. Die bisherigen privaten und beruflichen Stationen des gebürtigen Waldviertler waren nach dem Betriebswirtschaftsstudium in Wien und den USA u.a. das Unternehmen PHILIPS, der ORF, die Stuttgarter Managementberatung Horváth & Partners sowie die Wiener Grünen. Sein XING-Profil:

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