Frustrierend: Rohölgewinnung durch Ölsande in Kanada

Nun hat mein heutiger Fernsehabend eine sehr unerfreuliche Entwicklung genommen: Im ORF Weltjournal sehe ich die unglaublichen Aktivitäten in der kanadischen Provinz Alberta. Dort befindet sich eines der größten Ölsandvorkommen. Der hohe Ölpreis macht nun einmal mehr eine bisher relativ unwirtschaftliche Energiegewinnung „wirtschaftlich“. Der dort – aber nicht nur dort – betriebene Ökowahnsinn ist wirklich kaum noch zu überbieten. Die Ausmaße sind gigantisch, das sieht man bereits mit einem Blick auf dieses Gebiet durch Google Maps.

Es erinnert mich an die Zeiten von Seveso oder Contergan. Ein massiver Eingriff in ein System, das nicht beherrschbar ist und dessen Auswirkungen auf das Ökosystem und damit auch auf kommende Generationen kaum abschätzbar sind. Einmal mehr sind es die USA, die – diesmal in Kanada – ihre Energieinteresse im Ausland befriedigen. Ich muss gestehen, dazu fällt mir jetzt mal nichts mehr ein – so sprachlos bin ich. Kanada auch: die haben sich von ihren Klimaschutzzielen auch schon verabschiedet, weil die Ölsandausbeute dermaßen unökologisch ist.

 
About the Author

Günter Strobl

Avatar

Günter Strobl leitet seit 2006 den Bereich Information & Organisation in der Raiffeisen-Leasing. 2003 hat er das Qualitätsmanagement für das Unternehmen entwickelt und aufgebaut. Neben IT und Unternehmensstrategie ist er für das Betriebsmanagement und damit für Beschaffung und Gebäudemanagement verantwortlich. Die bisherigen privaten und beruflichen Stationen des gebürtigen Waldviertler waren nach dem Betriebswirtschaftsstudium in Wien und den USA u.a. das Unternehmen PHILIPS, der ORF, die Stuttgarter Managementberatung Horváth & Partners sowie die Wiener Grünen. Sein XING-Profil:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.