WIFO Chef fordert Ölheizungsverbot im Neubau – Die Vorreiterrolle schafft Wettbewerbsvorteile

  • Dr. Karl Aiginger (c) Wifo

    Dr. Karl Aiginger (c) Wifo

  • Ein außergewöhnlich offenes Interview mit dem WIFO Chef höchstpersönlich. Ich sag nur: Wann, wenn nicht jetzt?

Ich spreche heute mit dem WIFO Chef Dr. Karl Aiginger, der nach dem Klimagipfel mit einer klaren Aussage im Kurier aufhorchen lies: Ohne Öl- und Gasheizungsverbot schafft Österreich die Klimaziele nicht.

Cornelia Daniel: Die Welt hat im Dezember die Ergebnisse des Klimagipfels gefeiert. Wie haben Sie den Gipfel miterlebt und wie waren Sie involviert?

Karl Aiginer: Die klare Ansage bis 2050 faktisch aus Benzin, Diesel, Gas und Kohle bis 2050 auszusteigen, hat mich überrascht. Das Problembewusstsein und die Zielsetzung war schon 10 Jahre von allen Wissenschaftlern geteilt. Leugner des Klimawandels haben die letzte Rechtfertigung verloren. Dass nun der radikale Verzicht auf fossile Brennstoffe von Politikern von fast 200 Ländern geteilt wird, ist überraschend. Entscheidend ist aber ob die Absichten auch umgesetzt werden. Und wenn man die Reaktionen in Österreich als Richtwert nennt, wird die Umsetzung spät erfolgen und daher hohe Kosten bringen.

Wir haben uns in Alpbach beim Podium zu den Ungleichheiten des Energiesystems kennengelernt und dort war auch deutlich, dass Sie sehr oft unbequeme Wahrheiten aussprechen. Dort ging es um den Notwendigkeit der Einführung eines CO2-Preises und nun ließen Sie mit der Forderung nach einem Verbot für Öl- und Gasheizungen aufhorchen, wenn Österreich die Klimaziele erreichen will. Wie kamen Sie zu dieser Schlussfolgerung? Warum ist das so wichtig?

Die Erderwärmung wird bis zur Jahrhundertwende 4-5 Grad betragen, wenn die derzeitigen Verhaltensweisen fortgesetzt werden. Das bringt Dürre in manchen Ländern, Gletscherschmelze in den Alpen, unvorhersehbare Klimakapriolen überall. Andererseits wissen wir, dass es alternative Energien und neue Technologien gibt, mit denen wir ohne Wohlfahrtsverlusten auf den größten Teil der fossilen Brennstoffe verzichten können und dass Unternehmen und Konsumenten auf Preissignale rasch reagieren. Wenn Preise für Öl, Gas, Kohle steigen und die Besteuerung des Faktor Arbeit reduziert wird, entsteht kein Wohlfahrtsverlust, die Zahl der Arbeitsplätze steigt. Firmen die früh und dauerhalft Signale bekommen, dass sich Innovationen lohnen, gewinnen an Wettbewerbskraft und können exportieren. Der Vorreiter gewinnt, der Nachzügler zahlt

In Dänemark geht man diesen Weg schon seit 2013, nur bei uns scheint eine solche Forderung nicht durchzukommen. Woran liegt das Ihrer Meinung nach? Ist die Lobby so stark?

Österreich neigt zu Kompromissen, das ist auch nicht schlecht, wenn es unterschiedliche Interessen gibt und Unsicherheit über die beste langfristige Lösung besteht. Wenn aber klar ist, was unbedingt notwendig ist, verursacht Problemverdrängung höhere Kosten. Betrachten wir das Rauchverbot in Lokalen. Da das Rauchen das Leben verkürzt und für „Mitrauchende“ unangenehm und gesundheitsgefährdend ist, muss es dort verboten werden, wo andere geschädigt werden. Österreich hat eine Teillösung versucht, Lokale umgebaut. Dies hat die Kosten des Gesundheitssystem erhöht (5 Jahre mehr Raucherlungen) und die der Gastwirtschaft. Nun muss Rauchen in Gasthäusern absolut verboten werden. Mit hohen Kosten und Frustration der Gastwirte. Gleichzeitig wurde Zeit gewonnen klammheimlich das Rauchverbot auf E-Zigaretten auszudehnen, die niemand anderen stören und für die Ex-Raucher den Ausstieg ermöglichen. Die Lösung hat Krankheit, Kosten und die Behinderung einer Alternative gebracht.

Nach der ersten Euphorie über die Einigung sickert nun in manchen Vertragsländern durch, dass die Einigung alleine nicht reicht und jetzt erst die richtig harte Arbeit beginnt. Viele sitzen immer noch der Illusion auf, dass sich der Klimawandel abhalten lässt, ohne dass sich irgendetwas in unserer Gesellschaft verändert. Wie schätzen Sie unsere Regierung ein, was die Umsetzungsfähigkeit des Pariser Abkommens betrifft?

Der Umweltminister hat den vollständigen Ausstieg aus fossilen Energie für Stromproduktion als Ziel verkündet. Er ist auch der erste Umweltminister der seit eineinhalb Jahrzehnten das Wort Vorreiter vorsichtig ausspricht. Seit 2000 hat es geheißen wir sollen nichts machen was nicht auch die anderen machen, damit hast Österreich die führende Position im Umweltbereich verlassen. In der Dynamik liegt Österreich seit 2000 schlechter als die meisten anderen Länder, und die Kyoto Ziele sind kaum erreichbar. Ich habe keine Äußerung gehört dass die öffentliche Hand bei Dienstwägen auf neue Antriebe umsteigt, oder von Taxis, Boten und Busunternehmen verlangt elektrisch zu fahren. Im Wohnbaubereich benötigen wir neue Kapazitäten. Unter dem Schlagwort „ leistbares Wohnen“ wird auf Nullenergie oder Passivhausstandards verzichtet. Die Wohnbauförderung wird nicht an die billigste langfristige Lösung (also ohne fossile Brennstoffe) gebunden. Bei Autos werden Schlitten mit hohen PS gekauft, ohne dass die Messwerte realistisch überprüft werden. Dem Käufer wird nicht gesagt, dass das Auto keinen Wiederverkaufspreis haben kann, wenn in drei Jahren die Emissionsgrenzen enger geknüpft sind. 

Gerade im Energiebereich ist die Gradwanderung zwischen Verantwortung und Freiheit eine sehr schwierige. Was wäre eine Alternative zu einem Verbot, das die konservative Ecke Österreichs immer so verteufelt, weil sich manche in ihrer Freiheit so eingeschränkt fühlen.

Die Freiheit besteht in Kenntnis aller Folgen des Kaufes von Gütern, auch des Schadens für die Nachbarn und die nächste Generation. Wenn es sicher ist, dass ein bestimmter Konsum Schäden bringt, dann ist das in die Kaufentscheidung einzurechnen. Freiheit bedeutet sich zwischen gleich gesunden Alternativen zu entschieden, nicht zwischen einer für die Gesellschaft gesunden und einer schädlichen. Mit dem Kauf eines Autos mit Elektroantrieb, einer Wohnung ohne Heizung mit fossilen Treibstoffen kann man Lebensfreude für sich und die Nachbarn und die Kinder erzeugen.

Wir haben in Alpbach auch über eine ökologische Steuerreform und mögliche CO2-Preise gesprochen. Was forschen Sie in diesem Bereich und was halten sie für möglich und vor allem notwendig.

Wir besteuern derzeit das was wir eigentlich fördern wollen, nämlich Beschäftigung. Und wir haben niedrigere Energiesteuern als 2000 und als in anderen Ländern, obwohl wir die Energieeffizienz erhöhen wollen. Wir geben hohe Subventionen für fossile Brennstoffe, obwohl wir sie zurückdrängen wollen. Selbst eine Halbierung der Steuern und Sozialabgaben auf Arbeit wäre möglich, wenn wir Energie, CO2, Tabak, Alkohol und Glücksspiele besteuern würden und den Steuerbetrug stärker bekämpfen würden.

Sie als Wirtschaftsforscher sehen sich ja vor allem die wirtschaftlichen Implikationen an. Ein konsequenter Umstieg auf erneuerbare Energien hat ja alles andere als nur Nachteile. Es wäre ja so wichtig die Wertschöpfung wieder zurück nach Österreich zu holen und Unabhängigkeiten zu verringern. Gibt es genaue Zahlen, wie die wirtschaftlichen Auswirkungen einer Erneuerbaren Strategie und welche negativen ein Nichthandeln nach sich ziehen würden?

Der Vorreiter bei der Umstellung auf eine Strategie, hat niedrige Kosten oder sogar Vorteil, der Nachzügler zahlt die Zeche. Der Vorreiter hat umso mehr Vorteile je mehr er sich auf Innovationen berufen kann und je weniger er durch Gesetze nachträglich gezwungen ist. Es gibt Pilotprojekte wie Stahl kohlenstoffarm erzeugt werden kann; wer Emissionssteuern verdammt, verzichtet auf die Führungsrolle in der neuen Technologie. Mein Vorschlag ist jeder Firma die höhere Kosten durch eine CO2 Steuer tragen muss, bekommt denselben oder einen höheren Betrag für Innovationen und Qualifizierung von Arbeitskräften. Dann steigen nicht die Kosten, sondern der Technologievorsprung z.B. einer Stahlfirma. Und der Umwelt und Beschäftigung ist auch geholfen. Wer den Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen gestaltet, gewinnt und erhöht die Wohlfahrt. Wer sie erleidet, hat Kosten und verliert im Wettbewerb.

Vielen Dank Herr Dr. Aiginger für ihre außerordentlich logische Darstellung der Probleme und deren Lösungsansätze. Ich hoffe die politischen Eliten erhören den Apell.

Über den Autor

Cornelia Daniel

Cornelia Daniel

Cornelia Daniel ist österreichische Solarunternehmerin und passionierte Energiebloggerin. Nach dem Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien widmete sie sich als eine der wenigen Wirtschaftsabsolventen bereits im Jahr 2008 dem Thema Solarenergie. 2011 gründete sie die Solarberatung Dachgold mit Fokus auf die Beratung von Unternehmen welche in Photovoltaik oder Solarthermie investieren möchten. Ihr Spezialgebiet ist die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energieträger und in diesem Gebiet vor allem das Thema Gestehungskosten in all seinen Ausprägungen. Seit 2012 ist sie Chefredakteurin des von der Ritter Gruppe initiierten Solarthermieblogs Ecoquent-Positions und Mitbegründerin des größten deutschsprachigen Energiebloggerzusammenschlusses www.energieblogger.net. 2014 initiierte sie gemeinsam mit dem Anlagenbauer 10hoch4 die größte Einkaufsgemeinschaft für Unternehmen www.tausendundeindach.at und hält laufend Vorträge über die Kosten und Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien.

15 Comments

  1. Sorry, aber Österreich und die EU sind in dem Bereich die VERLOGENSTEN Konstrukte die es überhaupt gibt. Ich habe mein Unternehmen nun für die USA fit gemacht und dort einen Deal als Entwickler und Bauherr für 1.5 GW gemeinsam mit einem Keyplayer am PV Markt abgeschlossen, in Kalifornien. Man kann über die Amerikaner schimpfen was man will, aber die Jungs da drüben machen ernst. Der ITC wurde gerade so verlängert, dass ALLE Projekte die 2016 begonnen werden und bis 2023 am Netz hängen noch in den Genuß des ITC kommen. Bankenkonsortium steht, Equity steht – wir modernisieren Amerika….. Ich halte nur das Geschwafel in Österreich von ALLEN Institutionen nicht mehr aus, das ist seit Jahren vollkommen daneben und in keiner Weise wird das Ziel verfolgt, tatsächlich eine Energiewende herbei zu führen……Im Gegenteil, in Österreich wird man blockiert, wo es nur geht – ich betreibe eine reine Development Firma hierzulande, und das obwohl ich kein Elektriker bin, schon gar kein Installateur. Dieses Berufsbild gibts eigentlich überall, weil ich in der Lage sein muss, richtige Netzwerke miteinander zu verknüpfen – darauf kommts an…. aber bei der WKÖ – Kämmerer die ich allesamt ablehne, hier wäre es dringend erforderlich mal zu entschlakken – ist es nicht möglich, als Projektentwickler geführt zu werden.
    Wer ernsthaft glaubt, dass in Europa oder Österreich hier eine nachhaltige Entwicklung Richtung Alternativenergie stattfindet, dem kann ich nur sagen: Wacht auf! Wir sind mit Vollpower zurück in die Vergangenheit unterwegs……. wo sogar in Deutschland nachgedacht wird, ob man nicht wieder gute alte Atommeiler aufdrehen soll….. Österreich belügt sich gerne selber als Vorzeigeland von ökologischem Handeln – das ist der Treppenwitz der Geschichte.
    So sehr ich die Autorin hier schätze, wie sehr sie seit Jahren kämpft: Ich habe in Österreich bzw in Europa aufgegeben (by the way: die Banken auch, man wird für kommerzielle PV Anlagen keine Kredite mehr in Europa bekommen – meine Info kommt von einem langjährigem Vorstand von JPM Europe), weil es hier einfach sinnlos ist. Wir predigen Grüne Energie und handeln 100% conträr – so wird das alles nichts.
    Ich musste in Ö alle meine Mitarbeiter abbauen und ich hatte 7 als Höchststand. Jetzt keine – wäre mir mein USA Deal nicht geglückt, hätte ich sogar zusperren können. Soviel zur Zukunftsbranche Alternativenergie – einer Lüge, die mich fast umgebracht hätte.

  2. Es ist schon sehr lustig, wenn Wirtschaftler über den Klimawandel schreiben und ökologische Lösungen vorschlagen. Vielleicht würde es ein klein wenig nutzen, wenn diese Experten doch kurz die Tageszeitungen weglegen und sich nur einmal in die Materie einlesen würden. Na ja, Physik ist für diese Leute eigentlich auch nicht die wirtschaftliche Lebensgrundlage, das ist ja die Wirtschaft ….ups, jetzt erinnere ich mich doch glatt an die Bankenmisere und frage mich, was das WIFO damals eigentlich gesagt hat …..ahhh, jetzt erinnere ich mich, „alles in Ordnung, kein Grund nervös zu werden!“
    Jetzt verstehe ich erst, warum man sich zu wirtschaftlichen Angelegenheiten nicht mehr platziert und andere Themen sucht.

    • Ohne hier irgendjemanden in Schutz nehmen zu wollen, die Bankenkrise haben nichtmal die anerkanntesten Wirtschaftsforscher kommen sehen. Über die Sinnhaftigkeit der Wirtschaftswissenschaften per se kann man lang und breit diskutieren und Prognosen sind immer schwierig solange sie die Zukunft betreffen, ich halte es aber nicht für sinnvoll wegen eines Systemversagens gleich auch auf das nächste zuzusteuern.

      Die Faktenlage ist in diesem Fall so klar, dass eben auch ein WIFO nicht mehr wegschauen kann und ich finde überhaupt nicht, dass es sich um ein „anderes Thema“ handelt. Für die gesamte österreichische Wirtschaft ist das hochrelevant.

      • Ich weiß zwar nicht in welcher Welt Sie leben, aber die Reale ist es mit Sicherheit nicht. Liebe Fr. Daniel, falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist, Schönreden und Verdammen wird in Österreich tagtäglich praktiziert und hat uns bisher sehr großen (Sarkasmus ….falls Sie auch das nicht verstehen wollen) Erfolg gebracht. Und wenn Sie wirklich der Meinung sind, dass man die Bankenkrise nicht hat kommen sehen oder z. B. kein Wissenschaftler die Berichte des IPCC (vollständig und übersetzt) gelesen hat, dann würde ich Ihnen dringend empfehlen, sofort den Beruf zu wechseln!

        • Aha, jetzt werden wir untergriffig. Sehr fein. Ich diskutiere besonders gern mit Menschen, die sich hinter einem Synonym verstecken. Wer nicht mit Klarnamen diskutiert wird von mir nicht Ernst genommen. Was wollen Sie uns eigentlich sagen?

          • ups, da habe ich doch glatt vergessen, dass eine andere Meinung oder reale Betrachtung sofort als „Untergriff“ betitelt wird. Verzeihen Sie bitte, wie konnte ich nur übersehen, dass die Welt eh in Ordnung ist und die paar unwichtigen Kleinigkeiten von der Wirtschaft sofort in deren Sinn erledigt werden. Geld brauchen sie halt von uns dafür, aber das ist ja völlig egal, Hauptsache die Kohle läuft …..in eine Richtung

          • Sorry, aber ich versteh noch immer Ihr Anliegen nicht. ICH brauch von IHNEN Geld? Oder die Wirtschaft? Hier wird lediglich von Kostenwahrheit gesprochen um das Marktversagen zu beheben. Das gilt aber für viele Bereiche. Wie gesagt, voller Name wär beim nächsten Mal nett.

  3. Hallo,
    warum wird eigentlich niemals die stärkste Co2 Belastung für unseren Planeten angesprochen!!!??? Auf keiner Klimakonferenz, in keinem Blog und auch bei der Wirtschaft weiß man nichts davon!!!!
    Es ist traurig auf dieser Welt weil wir von den Lobbys regiert werden und es sich alles nur um Macht und Gier dreht.
    Die ich hier anspreche ist die Fleisch Lobby……
    Hat hier irgendjemand von Ihnen gewusst dass durch die Massentierhaltung am meisten belastet wird??????
    Aber es wird nicht erwähnt und nichts darüber berichtet und sicher nichts dagegen unternommen!!!!!
    Und dann gibt es noch immer so viele neue alternative Energielösungen welche unterdrückt werden und sogar, (mein letzter Wissenstand 2004), deswegen ermordet werden.
    Es könnten schon viel mehr Elektroautos herum fahren, wenn es wirklich gewollt wäre etwas dagegen zu unternehmen.
    Aber da würden viele Lobbyisten mit sehr viel Defizit rechnen müssen.
    Wenn man wirklich etwas für unseren Planeten und uns Menschen tun möchte, dann sollte man auch bedenken für welche Mafia man arbeitet und anfangen sich über seinen Arbeitgeber sich zu erkundigen!!
    Wir haben nur diesen einen Planeten!!!!!!
    Und die meisten haben Kinder und Kindeskinder……
    Der Egoismus sollte echt mal aufhören……so zu Leben als gäbe es kein Morgen mehr.
    Es könnte also viel mehr getan werden dafür. Aber es wird nicht zugelassen!!!!
    Das wollte ich hier nur einmal los werden.
    Danke
    Freundlicher Gruß
    Jürgen Kafeder

  4. Hallo Jürgen,

    ja das Thema Fleisch ist ein riesiges und müsste in einer ökologischen Steuerreform auch sichtbar sein. Wie kann ich mir derzeit noch nicht vorstellen. Wenn dann über ein 2000 Watt Budget über das jeder verfügen kann, aber dann kommen wir zu einem Überwachungsstaat. Es müsste also direkt bei den Herstellern eingehoben werden. Insgesamt müsste Fleisch einfach ebenfalls mit Kostenwahrheit bepreist werden. Dumpingfleisch dürfte eigentlich gar nicht in die Läden. Dann würde sich vieles schon von alleine lösen und der Sonntagsbraten wäre dann wieder etwas besonderes. Wer sich ein bisschen mit dem Thema beschäftigt weiß das, es ist also vor allem eine Bewusstseinssache.

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