Belegt: Biomasse erzielt 6-fach höhere regionale Wertschöpfung

  • Referenten (v. li.): Josef Plank, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes, Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, Christoph Wolfsegger, Programm und Research Manager beim Klima- und Energiefonds, und Anton Schuller, Referatsleiter für Umwelt und Energie der Stadtgemeinde Hartberg

     

  • Ja, die regionale Wertschöpfung von Biomasse ist sechsmal höher als die von fossil beschickten Kesseln. Zu diesem Thema wurde eigens eine Studie von der Österreichischen Energieagentur im Auftrag des Klima- und Energiefonds erstellt. Untersucht wird die Auswirkung der Biomassenutzung in der Klima- und Energie-Modellregion Hartberg. Die Studie zeigt auch, dass ein Terajoule (TJ) Holz in ca. 168 regionalen Arbeitsstunden als Wärme zum Kunden gebracht wird, pro TJ „Gasheizer“ sind es jedoch nur zehn! Gäbe es in der KEM-Region Hartberg einen 100%-igen Biomasse-Anteil, würden 61 direkte regionale Arbeitsplätze gesichert. Außerdem würde sich der Geldabfluss durch Wartung und Betrieb von 8,1 Mio. € auf 1,6 Mio. € verringern und die CO2-Emissionen würden von aktuell ca 32.000 Tonnen im Jahr auf 1.600 Tonnen sinken! So zeigt uns die Studie: Bioenergie ist ein Teil der Lösung für zahlreiche Probleme.

 
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Antonio Fuljetic-Kristan

Antonio Fuljetic-Kristan

DI Antonio Fuljetic-Kristan ist seit 2010 Pressesprecher des Österreichischen Biomasse-Verbandes und Chefredakteur der Zeitschrift ökoenergie. Er studierte Forstwissenschaften an der Universität für Bodenkultur Wien und hat sich im Rahmen postgradualer Lehrgänge ein Fachwissen in Öffentlichkeitsarbeit und Exportmanagement angeeignet. Mit seiner Gattin und dem fünfjährigen Sohn bestreitet er den Alltag und wandert am liebsten mit seinem Hund in seiner Heimat – dem Wienerwald.

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