Blogparade: Und wohin soll DEIN Geld gehen?

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Blogparade: Wohin soll Dein Geld gehen?

Fast ein Jahr nach unserer ersten Blogparade ist es wieder soweit. Wir starten mal wieder eine Blogparade (Was ist eine Blogparade).

Wir haben die Köpfe zusammengesteckt und uns ein feines Thema einfallen lassen, welches auch für Nicht-Energieblogger interessant sein könnte. Im Umbau unserer Welt gibt es einen entscheidenden Hebel. GELD. Auch wenn es viele oft nicht wahrhaben wollen, ist das leider so. Die Geldflüsse der letzten Jahre haben sich in vielen Bereichen schon massiv gewandelt. Aber vor allem deshalb, weil das Geld der Konsumenten immer stärker in nachhaltige Bereiche fließt und viele auch erkannt haben, dass es einfach notwendig ist. Um darauf aufmerksam zu machen, dass es eben nicht egal ist, wo dein Geld hingeht, starten wir den Aufruf zum Thema:

Sag uns wohin dein Geld geht und gewinne einen iO E-Scooter!

Alle deutschsprachigen Blogger und Bloggerinnen, egal aus welchem Themenbereich sind eingeladen uns zu erzählen ob und wie sie ihr Geld ausgeben oder anlegen (wollen). Als Anreiz gibt es wieder einen supergenialen Gewinn. Den iO E-Scooter Florenz!!!

Wie kann ich teilnehmen?

Du betreibst einen Blog und möchtest zu dem Thema einen kurzen Beitrag leisten? Dan schreibe einen Artikel und beantworte die gestellte Frage in einer für dich passenden Weise und gehe auf zumindest einen dieser Themenbereiche ein:

  1. Weisst du wie dein Geld angelegt ist und ob damit zukunftsorientierte Projekte umgesetzt werden? Hättest du gerne mehr Möglichkeiten darauf Einfluss zu nehmen, was mit deinem angelegten Geld passiert?
  2. Machst du dir beim Einkauf Gedanken darüber, wer die Gewinne deines Einkaufes bekommt und was damit passiert? Finanzierst du lieber Zwischenhändler oder bevorzugst du Direkteinkäufe?
  3. Ist es für dich ein Thema den Stromanbieter zu wechseln und darauf zu achten, dass alle Gewinne, die mit deinem Geld erwirtschaftet werden, in Erneuerbare-Energie Projekte fließen?
  4. Welchen Einfluss hat der Geldfluss der Endkonsumenten und Investoren deiner Meinung nach auf den Lauf der Welt?
  5. Wieviel Macht oder auch Gefahr steckt im bewussten Nicht-Konsum? Egal ob bio, fair oder konventionell?
  6. Es ist komplett egal, wo meine paar Euronen hingehen + Meinung dazu

Welche Spielregeln gelten?

  • Beantworte mindestens eine der Leitfragen ausführlich. Wir suchen Inhalte mit Substanz und Persönlichkeit.
  • Verlinke diesen Artikel innerhalb deines Beitrages.
  • Um am Gewinnspiel teilzunehmen, musst du hier im Kommentarfeld den Link zu deinem Beitrag und gültiger Emailadresse posten.
  • Bitte hilf mit die Blogparade über Twitter und Facebook zu verbreiten.
  • Die Deadline für die Erstellung des Beitrages ist Sonntag der 9. September 2012, 24:00 Uhr.

Was gibt es zu gewinnen?

Als kleinen Anreiz und Dankeschön gibt es auch heuer wieder einen tollen Preis. Da der ÖkoEnergieBlog für Bemühungen rund um Elektromobilität bekannt ist, gibt es auch diesmal eine emobilen Preis. Den iO E-Scooter Florenz. Es handelt sich wieder um ein Vorführmodell mit einem Neuwert von um die € 2500,-!! Also wirklich eine feine Sache! Dafür lohnt es sich auch einen Abend für die Verlosung nach Wien zu kommen. Die Gewinnchancen bei Blogparaden sind erfahrungsgemäß sehr hoch, da man nur 20-30 „Mitbewerber“ hat! Also nix wie ran an die Tasten.

Wie kann ich ohne Blog teilnehmen?

Damit auch Leute ohne Blog teilnehmen können und den Scooter vielleicht gewinnen können, verlosen wir eine Wildcard. Diese wird unter allen neuen Newsletteranmeldungen verlost. Wer seine Gewinnchancen verdoppeln möchte, schreibt zusätzlich einen Kommentar mit einer kurzen Antwort auf eine der oben gestellten Fragen. Also was ist zu tun um in die Verlosung für die Wildcard zu kommen:

  • Newsletter rechts anmelden (Name kommt ein Mal den Verlosungstopf)
  • Kommentar schreiben (Name kommt ein zweites Mal in den Verlosungstopf – bitte selben Namen verwenden)
  • Nach dem 9.9.2012 warten ob das Mail kommt.

Zu welchen Konditionen?

  • Der Gewinner oder die Gewinnerin wird nach Beendigung der Blogparade bei einer exklusiven Veranstaltung für alle Teilnehmenden + den oder die Wildcard-GewinnerIn in Wien ermittelt.
  • Der Gewinn muss im Zuge der Verlosung persönlich in Wien abgeholt werden (Veranstaltung am 26.9.2012)
  • Der Rechtweg ist ausgeschlossen.
  • Raiffeisen Leasing Mitarbeiter sind von der Teilnahme ausgeschlossen
  • Keine Barablöse möglich.

Wir haben seit Kurzem übrigens auch eine neue Facebook Page, wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, dann einfach hier bitte liken! Danke!

Fragen einfach auch im Kommentarfeld posten! Freuen uns auf viele Beiträge und einen netten Ausklang wie damals.

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Über den Autor

Cornelia Daniel

Cornelia Daniel

Cornelia Daniel ist österreichische Solarunternehmerin und passionierte Energiebloggerin. Nach dem Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien widmete sie sich als eine der wenigen Wirtschaftsabsolventen bereits im Jahr 2008 dem Thema Solarenergie. 2011 gründete sie die Solarberatung Dachgold mit Fokus auf die Beratung von Unternehmen welche in Photovoltaik oder Solarthermie investieren möchten. Ihr Spezialgebiet ist die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energieträger und in diesem Gebiet vor allem das Thema Gestehungskosten in all seinen Ausprägungen. Seit 2012 ist sie Chefredakteurin des von der Ritter Gruppe initiierten Solarthermieblogs Ecoquent-Positions und Mitbegründerin des größten deutschsprachigen Energiebloggerzusammenschlusses www.energieblogger.net. 2014 initiierte sie gemeinsam mit dem Anlagenbauer 10hoch4 die größte Einkaufsgemeinschaft für Unternehmen www.tausendundeindach.at und hält laufend Vorträge über die Kosten und Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien.

35 Comments

  1. Liebes ÖkoEnergie-Blog-Team,

    ich verfolge eure Beiträge seit längerem und finde diese immer gut aufbereitet!

    Die Blogparade hört sich sehr interessant an und ich bin schon gespannt in welche Richtung es gehen wird!

    Insbesondere Frage 3 klingt sehr spannend. Was machen die herkömmlichen Energieanbieter mit ihren Gewinnen, wieviel davon fließt in erneuerbare Energien? Warum baut der Verbund ein Gaskraftwerk, dass fast das ganze Jahr stillsteht (Stichwort Mellach), anstatt in erneuerbare zu investieren? Das wäre für mich wohl nur einer von vielen Gründen den Energieanbieter zu wechseln…

    Da ich kein Bloger bin, versuche ich mit diesem Kommentar eine Wildcard zu bekommen um an der Verlosung teilzunehmen :)

    Allen anderen Interessierten wünsche ich auf diesem Weg spannende Beiträge!

  2. Liebes Okoenergie-Blog Team,
    Liebe Profi-Blogger,

    Ich selbst verfolge die Szene nur vom ganz äußersten Rand – genau genommen ist der Ökoenergieblog der einzige den ich überhaupt regelmäßig lese. Danke für diese Platform in der nachhaltige Inhalte so gut und verständlich aufbereitet werden.

    Als meine persönliche Premiere möchte ich zur gestarteten Blog-Parade auch meinen Kommentar abgeben. Eigentlich wollte ich anfangs eindeutig Frage 2 besprechen aber die ist doch eigentlich eng mit Frage 6 verknüpft, oder nicht? Kann ich als einzelner überhaupt was bewirken wenn ich direkt, nachhaltig, energieeffizient, biologisch einkaufe oder brauche ich mir eh erst gar nicht die Mühe zu machen weil es mangels Menge eh kein Gewicht hat.

    Ich glaube sehr wohl dass sich das auswirkt… und das am meisten auf uns selber. Denn ganz ehrlich ich will schon wissen wo das Obst & Gemüse herkommt, das ich esse (und das somit mein persönlicher Energielieferant ist) und das selbe ist noch viel wichtiger bei Fisch, Eiern (siehe letzter sehr aufschlussreicher Blog-Artikel :) ) und Fleisch. Und, dass ich mit ‚mir selber was gutes tun‘ – ganz nebenbei – auch noch erreiche, dass kleine regionale Anbieter und nachhaltige Land- und Energiewirtschaft gefördert werden sollte Motivation genau sein. Wir dürfen bloss nicht zu faul sein um uns darum zu kümmern. Wir selber müssen es uns wert sein u dann findet hoffentlich bei den ‚großen bösen‘ Zwischenhändlern auch ein umdenken Richtung neuer Geschäftsmodelle statt.

    So genug geplaudert, jetzt heisst es Daumenhalten dass ich meine Klasse-0 Eier bald mit dem e-Roller direkt vom Bauernhof abholen kann. :)

    Ich freue mich auf viele weitere spannende Kommentare!

  3. Vielen Dank für die ersten Inputs. Bitte nicht vergessen, dass man sich für die Teilnahme an der Wildcard-Verlosung beim Newsletter anmelden muss. Ihr könnt euch danach natürlich gleich wieder abmelden, falls es euch nervt die aktuellen Artikel zu bekommen ;-)

  4. @Stefan Leitner:
    wirklich? du bist kein blogger?! ich finde du irrst dich. raff dich auf, bau dein argument (falscher ausbau von energieformen, das soll man nicht auch noch unterstützen) auf 3 absätze aus. mich hast du schon im vorraus als leser gewonnen, axb

  5. Ich werde auch teilnehmen, habe an einen Beitrag zu "Marktmacht" im Lebensmittelsektor gedacht.

    Zu "Energie" darf ich vielleicht noch auf Öl bzw. Sprit aus Algen hinweisen. Verbunden mit etwas mehr Verbrauchsoptimierung wahrscheinlich die Lösung auf dem Sektor fossile Brennstoffe; ich wundere mich, warum darüber so wenig gesprochen wird.

  6. Danke Klaus-Peter! Ja, die Algenthematik fände ich auch hochspannend. Vor allem aus Sicht der CO2 Speicherung sehr viel sinnvoller als das CO2 irgendwo unter die Erde zu pumpen. Der österreichische Biomasseverband hatte sich soweit ich weiß mal damit beschäftigt, weiß aber nicht was daraus geworden ist!

    Bin schon gespannt auf den Blogbeitrag!

  7. Tja, wir haben zwar einen Rat für nachhaltige Entwicklung, aber der scheint ziemlich planlos.
    Kohlendioxid „einfach mal wegpumpen“ – dabei hab‘ ich kein gutes Gefühl – Geologie ist ziemlich kompliziert, und Garantien gibt es – für halbe Ewigkeiten jedenfalls nicht.
    Photosythese ist ja, wenn ich mich recht entsinne, Stoff der 7. Klasse. Schauen wir mal, wie das mit der „Algenzucht“ weiter geht; wahrscheinlich kann man damit auch Futter für Fischfarmen herstellen, statt Fische mit Fischen zu füttern.

    Mein Beitrag zur Blog-Parade:

    Welchen Einfluss können Verbraucher auf den Lebensmittel-Markt ausüben?

    Was passiert, wenn sie ihr Essen selbst zubereiten, keine Fertigprodukte kaufen und selbst gemachtes Kimchi verzehren,  wäre mal  ein interessantes Experiment.

  8. Dies ist die rein private Meinung der Autorin und hat nichts mit der Meinung des Verbands zu tun:

    Ich bin sehr wohl der Meinung, dass der Einzelne, der „Normalbürger“ durch seinen Konsum und seine Investitionen Einfluss auf die Welt nehmen kann, wenn er dazu im Stande ist, die Gier endlich abzulegen, die sehr viele Menschen steuert.
    Diese bewirkt eine großflächige Kritiklosigkeit, da der Leitgedanke „Mehr für weniger“ ist, wobei Mehr die Menge, aber auch die Zinserträge von Investitionen betrifft, und „weniger“ die Aufwände und die soziale Verantwortung, die er trägt – oder zu tragen hätte.

    Das beginnt mit der Wahl der Lebensmittel, die er in den Einkaufswangen lägt, geht über die Beteiligung an Investmentfonds, in denen erdölfördernde Unternehmen oder solche, die den Klimaschutz negieren vertreten sind und endet beim Kauf eines SUV, der dann vorm Wohnhaus im Wien rein nur zum Angeben geparkt wird…..

  9. Egal, hauptsächlich Rendite?
    Oder doch eine verantwortungsvolle Veranlagungsform?
    Aber was ist verantwortlich?

    Ich stellte mir vor rund 10 Jahren erstmals die Frage wie ich sozial und nachhaltig investieren kann.
    Ein paar Kriterien waren mir klar – keine Gewinne aus Waffen- und Rüstungsgeschäften, kein Geld aus der Atomindustrie und keine Gentechnik.

    Aber wer garantiert mir so eine Veranlagung? Wer bekommt von meiner Bank eigentlich Kredite?

    Aber es gibt sie – die sozial verantwortungsvoll(er)e Veranlagung.
    Es gibt Aktien-, Anleihen- und Mischfonds mit ökologischen Schwerpunkten (Erneuerbare Energien, Nachhaltige Unternehmen, …) oder ethische Fonds mit einem speziell beratenden Beirat, der die Investments nach sozialen Kriterien überprüft.
    Transparenz wird in diesem Bereich groß geschrieben!

    Oder das Geld wird in Mikrokredite in weniger entwickelten Ländern vergeben – http://www.oikocredit.org informiert über diese Veranlagungsform und übernimmt die Kreditverwaltung. Immerhin hat diese Idee dem aus Bangladesh stammenden Wirtschaftswissenschaftler Mohammed Yunus 2006 den Friedensnobelpreis eingebracht.

    Falls die Ideen aber nicht so weit weg sein sollen – dann liegt zum Beispiel das eigene Hausdach sehr nahe. Eine Umstellung bei der Energieversorgung durch Installation einer thermischen Solaranlage zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung hilft Geld sparen und ist ein ökologisches Investment.
    Oder sie investieren in eine Photovoltaikanlage und werden Stromproduzent. So werden Sie unabhängiger bei Energieversorgung und verdienen bei der Einspeisung von Überschüssen sogar noch etwas Geld. Informieren Sie sich über Tarife und Förderungen von Photovoltaik, zum Beispiel unter http://www.umweltfoerderung.at
    Kein eigenes Dach – auch kein Problem! Mittlerweile gibt es zahlreiche Projekte zur BürgerInnenbeteiligung!

    Sie sehen, wer sich informiert und sucht findet auch ethisch und ökologisch verantwortungsvoll(er)e Investments.
    Und das ersparte Geld bleibt in nachhaltigen und verantwortungsvollen Kreisläufen investiert.

    Verbesserungen sind natürlich immer möglich und wünschenswert!

  10. Gratuliere Hans-Peter Waldbauer zum E-Scooter!
    Viel Spaß damit :-)
    Und danke den Organisatorinnen für die Blogparade!
    LG
    Katharina

  11. ich bedanke mich bei katharina und cornelia für die glückwünsche! :) und ich freue mich schon auf nächstes jahr, auf ein spannendes thema vom ökoenergie – blog.

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