Start der Blogserie – Einspeisetarife

fotoliaIn letzter Zeit häufen sich die Zeitungs– und Radiobeiträge zum Thema: Ökostrom ist Kostentreiber für die Strompreise. Woran denken Sie dabei? An die Gestehungskosten von Wind- und Sonnenenergie? An die Einspeisetarife die über den Strompreis abgerechnet werden? An erhöhte Infrastrukturkosten? An Subventionen und die Strombörse? Oder an nichts von alledem, weil ohnehin alles zu kompliziert ist?

Ich möchte diese neue Debatte zum Anlass nehmen eine Blogserie zu starten, die sich mit dem Thema Einspeisetarife beschäftigt. Die Gesetzeslage ist sehr komplex und neben anderen Fördermodellen ist oft nicht ganz klar wie die Sachlage in Österreich aussieht. Ich selbst musste mich erst mühsam durch den Informationsjungel kämpfen. Mit den folgenden Beiträgen soll etwas Licht ins Dunkel dieser Debatte kommen und vor allem Energielaien erreichen. Um die Komplexität etwas zu minimieren werde ich mich bei den Vergleichen auf Sonnenstrom konzentrieren, da der Großteil der Bevölkerung eher die Möglichkeit hat eine Solar bzw. PV-Anlage anzuschaffen, als ein Wind- oder Biomassekraftwerk.

Folgende Beiträge sollen in den nächsten Wochen erscheinen:

Wie man aus den Titeln der Beiträge sehen kann, ist der Sinn der Blogserie einen Einblick in das energiepolitische Instrument Einspeisetarif zu geben und wird in keinster Weise eine Anleitung für Fördernehmer sein, die selbst eine Anlage kaufen möchten. Dafür gibt es andere Institutionen wie PV-Austria, bei OeMAG oder den Bundesländerwebsites.

Auch wenn diesen Blog viele Menschen lesen, die mit Energieterminologie vertraut sind,  ist es mir  wichtig das Thema so einfach wie möglich aufzuarbeiten, da ich mich erinnern kann, wie ich vor über 2 Jahren damit erstmals in Berührung gekommen bin. Frisch von der Uni kämpt man dann mit den einfachsten Begriffen wie kWh und Abnahmeverpflichtung. Mittlerweile habe ich mich eingehend mit verschiedenen europäischen Modellen beschäftigt und muss mich immer wieder ärgern, wie defensiv Österreich in dieser Hinsicht agiert, aber alles der Reihe nach. Das Thema Österreich und die Energiepolitik wird in einem späteren Beitrag diskutiert, zuerst sollen die Basics aufgearbeitet werden. Hier geht’s in Kürze zum ersten Beitrag:

Blogserie Teil 1: Einspeisetarife für Anfänger

Falls neben den oben erwähnten Punkten noch andere Themen für Sie interessant sind, schreiben Sie bitte mittels Kommentar!

PS: Auch in Deutschland wird das Thema gerade diskutiert und ich möchte auf diesen Artikel im  Sonnengärnterblog (Erneuerbare Energien nutzen mehr als sie kosten) hinweisen!

 
About the Author

Cornelia Daniel

Cornelia Daniel

Cornelia Daniel ist österreichische Solarunternehmerin und passionierte Energiebloggerin. Nach dem Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien widmete sie sich als eine der wenigen Wirtschaftsabsolventen bereits im Jahr 2008 dem Thema Solarenergie. 2011 gründete sie die Solarberatung Dachgold mit Fokus auf die Beratung von Unternehmen welche in Photovoltaik oder Solarthermie investieren möchten. Ihr Spezialgebiet ist die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energieträger und in diesem Gebiet vor allem das Thema Gestehungskosten in all seinen Ausprägungen. 2014 initiierte sie gemeinsam mit dem Anlagenbauer 10hoch4 die Aktion Tausendundein Dach  mit dem Ziel 1001 Unternehmensdächer bis 2020 zu solarisieren. In diesem Zusammenhang hält sie laufend Vorträge über die Kosten und Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien und warum kein Weg an einer unternehmenseigenen Photovoltaikanlage vorbeiführt.

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